Angst, Depressionen & Co:

Welche Mikronährstoffe wichtig sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vitalstoffe: lebenswichtig für alle Stoffwechselfunktionen

Mikronhrstoffe
Die Nahrung des Menschen besteht aus Makro- und Mikronährstoffen. Zu den Makronährstoffen gehören Fette, Kohlenhydrate und Proteine. Die weitaus wichtigste Funktion der Kohlenhydrate und Fette ist die Energiegewinnung des Organismus. Proteine können ebenfalls als Energieträger dienen, ihre Hauptaufgabe ist aber der Aufbau von Körpergewebe und Knochen.
Zu den Mikronährstoffen zählen: Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, vitaminähnliche Substanzen, Aminosäuren und Fettsäuren. Die Mikronährstoffe sind in nur vergleichsweise geringen Mengen in der Nahrung und im Körper; sie sind aber deshalb nicht weniger wichtig als die Makronährstoffe. Nahezu alle Stoffwechselvorgänge im Körper und viele physiologische Funktionen sind von der Verfügbarkeit an Mikronährstoffen abhängig. Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen ist eine grundlegende Voraussetzung für das Leben schlechthin. Die Mikronährstoffe sind Naturbausteine: Mineralstoffe und Spurenelemente entstammen dem Erdreich, Vitamine werden von Pflanzen oder Mikroorganismen gebildet, auch wenn sie inzwischen chemisch hergestellt werden können. Mikronährstoffe sind also Substanzen, die zum Körper gehören und die vom Körper auch lebenswichtig benötigt werden.

Bereits eine suboptimale Mikronährstoffversorgung kann zu komplexen Störungen des Stoffwechsels führen, woraus sich dann im Laufe der Zeit Zivilisationskrankheiten entwickeln können. Bei der Nationalen Verzehrsstudie II (2008) zeigte sich in bestimmten Bevölkerungsgruppen teilweise eine erhebliche Unterversorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Die ersten Anzeichen eines Mikronährstoffmangels sind oftmals sehr unspezifisch und machen sich in Symptomen wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, psychischen Befindlichkeitsstörungen, Hirnleistungsstörungen etc. bemerkbar. Viele sogenannte Stoffwechselschwächen und Beschwerden, die dem Alter zugesprochen werden, beruhen in Wirklichkeit auf einer unzureichenden Mikronährstoffversorgung.

 

Mikronhrstoffe
Die Nahrung des Menschen besteht aus Makro- und Mikronährstoffen. Zu den Makronährstoffen gehören Fette, Kohlenhydrate und Proteine. Die weitaus wichtigste Funktion der Kohlenhydrate und Fette ist die Energiegewinnung des Organismus. Proteine können ebenfalls als Energieträger dienen, ihre Hauptaufgabe ist aber der Aufbau von Körpergewebe und Knochen.
Zu den Mikronährstoffen zählen: Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, vitaminähnliche Substanzen, Aminosäuren und Fettsäuren. Die Mikronährstoffe sind in nur vergleichsweise geringen Mengen in der Nahrung und im Körper; sie sind aber deshalb nicht weniger wichtig als die Makronährstoffe. Nahezu alle Stoffwechselvorgänge im Körper und viele physiologische Funktionen sind von der Verfügbarkeit an Mikronährstoffen abhängig. Eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen ist eine grundlegende Voraussetzung für das Leben schlechthin. Die Mikronährstoffe sind Naturbausteine: Mineralstoffe und Spurenelemente entstammen dem Erdreich, Vitamine werden von Pflanzen oder Mikroorganismen gebildet, auch wenn sie inzwischen chemisch hergestellt werden können. Mikronährstoffe sind also Substanzen, die zum Körper gehören und die vom Körper auch lebenswichtig benötigt werden.

Bereits eine suboptimale Mikronährstoffversorgung kann zu komplexen Störungen des Stoffwechsels führen, woraus sich dann im Laufe der Zeit Zivilisationskrankheiten entwickeln können. Bei der Nationalen Verzehrsstudie II (2008) zeigte sich in bestimmten Bevölkerungsgruppen teilweise eine erhebliche Unterversorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Die ersten Anzeichen eines Mikronährstoffmangels sind oftmals sehr unspezifisch und machen sich in Symptomen wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, psychischen Befindlichkeitsstörungen, Hirnleistungsstörungen etc. bemerkbar. Viele sogenannte Stoffwechselschwächen und Beschwerden, die dem Alter zugesprochen werden, beruhen in Wirklichkeit auf einer unzureichenden Mikronährstoffversorgung.

Mikronährstoffe spielen eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel. Bei Erschöpfung, Energiemangel oder Burn-out ist vorerst die Frage zu stellen, ob der Organismus überhaupt in der Lage ist,  genügend Energie zu bilden. Energiemangel ist zunächst einmal ein biochemisches Problem. Mikronährstoffe sind unerlässlich für alle Reparatur- und Heilprozesse im Organismus, auch für Entgiftung, Infektabwehr u.v.m.

Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist eine unabdingbare Grundvoraussetzung für eine gute körperliche und psychische Befindlichkeit. Zahlreiche wissenschaftliche Studien weltweit haben gezeigt, dass viele Erkrankungen mit Mikronährstoffmängeln im Zusammenhang stehen. Mikronährstoffmängel sind häufig an der Entstehung und an dem Verlauf vieler Erkrankungen beteiligt.

 

Erschöpfung/Burn-out

Anhaltender psychischer Stress durch psychosoziale oder intrapsychische Belastungen kann langfristig zu einer Burn-out-Symptomatik führen. Langzeitstress ist mit einer ganzen Reihe von pathobiochemischen und pathophysiologischen Veränderungen assoziiert, z.B. mit einer Erhöhung der Cortisolspiegel sowie der Spiegel entzündungsfördernder Zytokine, mit oxidativem Stress u.v.m.

Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ist für ein erfolgreiches Stressmanagement und für die Prävention stressbedingter Erkrankungen von zentraler Bedeutung. Die Wirkprinzipien der Mikronährstoffe sind eine Verbesserung der psychischen Befindlichkeit und Stresstoleranz, Schutz der Blutgefäße, Verminderung der Entzündungsaktivität, Verbesserung der Immunkompetenz, Entkrampfung und muskuläre Entspannung.

Erschöpfung ist ein sehr häufiges Symptom in der heutigen Zeit. In der hausärztlichen Praxis schildern etwa 7 bis 10 Prozent der Patienten eine belastende Müdigkeit. Sehr häufig ist Erschöpfung die Folge von chronischem Stress, aber wie bereits zu Beginn erwähnt, sollte bei Erschöpfung immer die Frage geklärt werden, ob der Organismus überhaupt genügende Energie bilden kann. Für den gesamten Energiestoffwechsel ist nämlich eine erhebliche Zahl von Mikronährstoffen notwendig. Die Umwandlung von Nahrungsenergie in Zellenergie erfolgt in den Mitochondrien, in denen mit Hilfe der Atmungskette das Energiemolekül ATP gebildet wird. Dazu sind Vitamin B2 und Vitamin B3 sowie Coenzym Q10, Eisen, Vitamin C und Kupfer erforderlich. Auch die Vitamine A und D sowie Vitamin K haben einen Einfluss auf die Aktivität der Atmungskette.

Im Energiestoffwechsel hat das Eisen eine herausragende Bedeutung. Es konnte nachgewiesen werden, dass durch eine Eisengabe die Energiebildung in der Zelle gesteigert werden kann. Viele Menschen mit Erschöpfungszuständen profitieren von einer Eisentherapie und fühlen sich dadurch deutlich energiereicher.


Stimmung und Hirnleistungsfähigkeit

Das Gehirn besteht aus etwa 100 Mrd. Nervenzellen, wobei jede Nervenzelle mit etwa 1000 anderen Nervenzellen verbunden ist. Daraus ergibt sich die gewaltige Zahl von 100 Mio. Synapsen. Für ein gut funktionierendes und ausgewogenes Nervensystem ist die ausreichende Verfügbarkeit aller erforderlichen Cofaktoren unabdingbar. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Mikronährstoffe für das Nervensystem so relevant sind: Sie fungieren als Botenstoffe oder sind an der Synthese von Neurotransmittern beteiligt. Sie sind Baumaterial für die Nervenzellen, notwendig für den Energiestoffwechsel, erforderlich für den antioxidativen Schutz, unerlässlich für die Nervenreizleitung u.v.m. Nervenzellen sind in besonderem Maße auf Vitamin B1 angewiesen. Sie können keine Fettsäuren verbrennen, deshalb ist der Glukoseabbau von zentraler Bedeutung für die Energiegewinnung.

Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 werden für den Homocysteinabbau benötigt. Homocystein ist nicht nur ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen, sondern auch für neuropsychiatrische Störungen. Ein Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel geht mit Gedächtnisschwäche, Angstzuständen und Depressionen einher. Ein Vitamin-B12-Mangel beschleunigt zudem eine Hirnatrophie mit zunehmendem Alter.

Im Gehirn gibt es auch Vitamin-D-Rezeptoren. Vitamin D ist an der Bildung von Nervenwachstumsfaktoren beteiligt, steigert die Glutathionsynthese, hat eine antientzündliche Wirkung und einen Einfluss auf die Neubildung von Nervenzellen. Das Gehirn ist sehr empfindlich gegenüber oxidativem Stress, was auch mit dem hohen Fettanteil des Gehirns zu tun hat. Oxidativer Stress spielt bei allen neurodegenerativen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Auch psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen und bereits psychischer Stress gehen mit oxidativem Stress einher. Aus diesem Grund sollte auf eine gute Versorgung mit Vitamin C und Vitamin E geachtet werden. Eine weitere antioxidative Substanz ist Coenzym Q10, das darüber hinaus eine sehr wichtige Bedeutung für den Energiestoffwechsel hat. Eisen ist beteiligt an der Bildung von Synapsen, Dendriten, Myelinscheiden und Neutrotransmittern. Ein Eisenmangel beim Erwachsenen zeigt sich häufig in Hirnleistungsstörungen und psychischen Befindlichkeitsstörungen. Auch Zink hat eine große Bedeutung im Hirnstoffwechsel, da es für die Funktionsfähigkeit verschiedener Neurotransmittersysteme unerlässlich ist.

Bei den Aminosäuren sind es insbesondere Glutaminsäure, Glycin, Taurin, Tryptophan und Tyrosin sowie Serin und Cystein, die für das Gehirn sehr wichtig sind.

Erst in den letzten Jahren wird vermehrt deutlich, dass Psyche und kognitive Leistungsfähigkeit in hohem Maße von der Ernährung und damit auch von einer ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen abhängen.

Auszug des Artikels:Vitalstoffe: lebenswichtig für alle Stoffwechselfunktionen, www.diagnostisches-centrum.de

 

Studien über Mikronährstoffe

studien

 

 

Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Laboranalyse

 

Mikronährstoffe und Gehirn

Gehirn

studien

Zinkkonzentration bei Depressionen

Wissenschaftler aus Polen untersuchten in einer Studie bei Patienten mit depressiver Episode die Zinkkonzentrationen im Blut. An der Studie nahmen 69 Patienten mit aktiver depressiver Episode, 45 Patienten in Remission und 50 Kontrollpersonen teil. Die Ergebnisse der Zinkbestimmung zeigte, dass die Zinkkonzentration in der depressiven Phase statistisch niedriger war als bei gesunden Kontrollpersonen. Der Zinkspiegel bei Patienten in Remission unterschied sich nicht signifikant von denen der Kontrollpersonen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Serum-Zinkkonzentration als möglicher biologischer Marker bei der depressiven Episode anzusehen sei.

Referenz:
Styczeń K et al.: The serum zinc concentration as a potential biological marker in patients with major depressive disorder. Metab Brain Dis. 2016 Aug 8.

Antioxidative Vitamine und Störungen der Hirnfunktion bei Alkoholikern

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei alkoholkranken Patienten die Konzentrationen verschiedener Vitamine sowie die Konzentrationen proinflammatorischer Zytokine und Malondialdehyd. Bei Alkoholikern führte die Störung der Leberfunktion zu einer Veränderung der Serumkonzentration von Vitamin A, die auch mit Veränderung des Gehirns verbunden war. Auch die Vitamin-E-Spiegel waren vermindert. Die Verminderung der Vitamin-Konzentrationen war am größten bei Patienten mit Kleinhirnatrophie.

Referenz:
González-Reimers E et al.: Antioxidant vitamins and brain dysfunction in alcoholics. Alcohol Alcohol. 2013 Sep 25. Epub

Ernährungsgewohnheiten und Depressionen

Koreanische Forscher untersuchten bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf Symptome einer Depression. Sie konnten einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Verzehr von Fertignahrungsmitteln und verarbeiteten Nahrungsmitteln nachweisen. Eine niedrige Zufuhr von grünem Gemüse und Obst erhöhte das Risiko für Depressionen. Die Zufuhr von Ballaststoffen, Betacarotin, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin C, Kalium, Zink, Folsäure, Eisen und Kupfer war negativ mit dem Risiko für Depressionen assoziiert. Insbesondere in dieser Altersspanne sollte auf die Nahrungsmittelauswahl geachtet werden.

Referenz:
Tae-Hee Kim, MD, PhD, Ji-young Choi, MS et al.: Associations between Dietary Pattern and Depression in Korean Adolescent Girls; Journal of Pediatric and Adolescent Gynecology, Available online 20 April 2015

Schlafqualität bei Eisenmangelanämie

Mittels eines Fragebogens wurden bei 104 Patienten mit Eisenmangelanämie und bei 80 gesunden Kontrollpersonen die Schlafqualität sowie Ängstlichkeit und Depressivität analysiert. Bei den Anämiepatienten wurden sowohl höhere Depressions- wie auch Ängstlichkeits-Scores festgestellt. Außerdem war die totale Schlafqualität bei den Patienten mit Anämie signifikant schlechter als bei den Kontrollpersonen. Die Beeinträchtigung der Schlafqualität zeigte keine Assoziation zu Ängstlichkeit und zu Depressionen.

Referenzen:
Semiz Murat, Uslu Ali et al.: Assessment of subjective sleep quality in iron deficiency anaemia; Afr Health Sci. 2015 Jun; 15(2): 621–627.

Ernährung kann psychische Befindlichkeit beeinflussen

In Welt online erschien am 14.01.2016 ein Artikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Nährstoffen und der Psyche beschäftigte. Ein neues Fachgebiet “Nutritional Psychology” erfreut sich zunehmender Aufmerksamkeit. Dabei geht es um die Beeinflussung der psychischen Befindlichkeit durch die Ernährung. Bis heute werden Medikamente als anerkannte Behandlungsweise für Menschen mit schweren psychischen Krankheiten betrachtet. Dabei haben immer mehr neue Studien gezeigt, dass das Risiko für Depressionen in erheblichem Umfang vom Ernährungsstil beeinflusst werden kann. Es wurde z.B. nachgewiesen, dass eine modifizierte mediterrane Ernährung das Risiko senkte, später an Depressionen zu erkranken. Auch Nahrungszusätze könnten Linderung bringen. So wurde ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und dem Schizophrenie-Risiko nachgewiesen. Gute Erfahrungen liegen mit Nährstoffkombinationen vor, die genauer auf den körperlichen Bedarf zugeschnitten sind.

Referenz:
welt.de, 14.01.2016: Wie die Ernährung Depressionen beeinflusst


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