Angst, Depressionen & Co:

Welche Mikronährstoffe wichtig sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mikronährstoffe können die Hirnleistungsfähigkeit verbessern

Wenn das Gedächtnis einem im Stich lässt, kann auch ein Mangel an Mikronährstoffen die Ursache sein. Die meisten Menschen machen die Erfahrung, dass ihr Gedächtnis mit zunehmendem Alter schlechter wird. Plötzlich fallen einem Namen des Geschäftspartners nicht mehr ein oder man hat die Telefonnummer des Freundes vergessen.

Der natürliche Alterungsprozess macht auch vor dem Gehirn nicht halt, was mit einer Einschränkung verschiedener Hirnfunktionen verbunden ist. Beispiele sind die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen, die räumliche Orientierungsfähigkeit und vor allem die Gedächtnisleistung.
Um dem altersbedingten Gedächtnisabbau entgegenzusteuern, sollte man sich zeitlebens mental fordern. Denn auch bezüglich der Gehirnfunktion gilt der Satz: „Wer rastet, der rostet.“

Störungen des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit sind allerdings keineswegs Phänomene, die nur im Seniorenalter auftreten; auch viele Menschen im jüngeren und mittleren Erwachsenenalter machen die Erfahrung, dass sie ihr Gedächtnis im Stich läßt, was natürlich im Geschäftsleben ziemlich bedrohlich werden kann.

Für ein solches „Black-out“ gibt es verschiedene Ursachen; oftmals ist lang andauernder Stress, z.B. infolge einer Überforderung am Arbeitsplatz oder infolge von Depressionen, psychosozialen Problemen etc. der Auslöser. Chronischer Stress bewirkt erhöhte Cortisolspiegel, wodurch die Nervenzellen im Hippocampus geschädigt werden können. Der Hippocampus ist die Hirnregion, die für die Gedächtnisleistung und das Lernen eine zentrale Rolle spielt. Häufig erweist sich der Stressabbau als erfolgreiche Maßnahme, um das Gedächtnis wieder zu verbessern.

Die geistige Leistungsfähigkeit kann mit einer gezielten Mikronährstofftherapie in vielen Fällen verbessert werden. Bild: Digital image content © 1997-2007 Hemera Technologies Inc.

Hilfreich und sinnvoll ist es auf jeden Fall, die Nerven mit einer gezielten Mikronährstofftherapie zu stabilisieren. Wenn dem Stoffwechsel Mikronährstoffe fehlen, kann es in vielen Fällen zu einem schlechten Gedächtnis kommen. Ein ausreichende Verfügbarkeit von hirngesunden Mikronährstoffen ist die Voraussetzung für ein gesundes Gehirn und für eine gute Gedächtnisleistung.

Zu diesen hirngesunden Mikronährstoffen gehören u.a. bestimmte Aminosäuren wie Arginin, Glutaminsäure, Cystein, Glycin, Serin, Tryptophan und Tyrosin. Die Aminosäure Arginin ist wichtig für die Regulierung der Gefäßweite und somit auch für die Durchblutung des Gehirns. Serin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung von Cholin, Acetylcholin und Phospholipiden. Acetylcholin, ein wesentlicher Botenstoff des zentralen Nervensystems, ist für Aufmerksamkeit und Lernen unentbehrlich. Phospholipide sind Bestandteil der Membranen aller Körperzellen; und man findet sich in besonders hoher Menge in den Gehirn- und Nervenzellen. Für die Zellen des Gehirns sind die Phospholipide unentbehrlich, da sie an der Freisetzung von Botenstoffen und an der Regulierung der Aktivität der Nervenzellen beteiligt sind.

Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer erhöhten oxidativen Aktivität der Körperzellen und somit auch der Nervenzellen. Die Aminosäure Cystein ist meist der limitierende Faktor für die Synthese von Glutathion, dem entscheidenden Antioxidans der Zelle. Weitere wichtige Antioxidantien sind die Vitamine E und C; Vitamin E als wesentlichstes fettlösliches Antioxidans ist für das Gehirn von großer Bedeutung, da die Gehirnsubstanz zu 60 Prozent aus Fettmolekülen besteht.

Zu erwähnen ist natürlich auch die Gruppe der B-Vitamine. Diese sind u.a. mit dem Stoffwechsel der Aminosäuren und der Neurotransmitter eng verknüpft, oder sie sind Cofaktoren für die Synthese von Nervenzellen.
Ein Mangel an Vitamin B12 kann z.B. zu schweren Hirnleistungsstörungen führen.

Wer geistig fit bleiben möchte, sollte deshalb ein Augenmerk auf seine Mikronährstoffversorgung legen. Ein Mangel an Mikronährstoffen tritt, auch entgegen herrschender Lehrmeinung, keineswegs selten auf. Ursache für einen Mikronährstoffmangel können z.B. lang andauernder Stress, falsche Ernährungsgewohnheiten, hoher Alkoholkonsum etc. sein.

Aufgrund einer gezielten Mikronährstoffanalyse des Blutes, basierend auf einer kompetenten Laboruntersuchung, kann eine gezielte Mikronährstofftherapie durchgeführt und damit der Hirnstoffwechsel optimiert werden. DCMS GmbH ©

 

 

 

Studien über Mikronährstoffe

studien

 

 

Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Laboranalyse

 

Mikronährstoffe und Gehirn

Gehirn

studien

Vitamin-D-Spiegel und Hirnvolumen

Wissenschaftler aus Norwegen und Schweden konnten mittels Kernspintomografie nachweisen, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einem höheren Masse an grauer Hirnsubstanz assoziiert war. Eine höhere Vitamin-D-Konzentration hat offensichtlich einen Schutzeffekt auf die Masse der grauen Hirnsubstanz.

Referenz:
Soares, Jelena Zugic, Pettersen, Renate et al.: Vitamin D Levels, APOE Allele, and MRI Volumetry Assessed by NeuroQuant in Norwegian Adults with Cognitive Symptoms; Journal of Alzheimer's Disease, vol. Pre-press, no. Pre-press, pp. 1-11, 20201

 

Vitamin-D-Supplementierung verbessert kognitive Funktionen

Wissenschaftler aus China untersuchten in einer zwölfmonatigen Doppelblindstudie den möglichen Effekt einer Vitamin-D-Supplementierung auf kognitive Funktionen bei Patienten mit milder kognitiver Störung. Sie konnten nachweisen, dass die Vitamin-D-Supplementierung die kognitiven Funktionen infolge Reduzierung von oxidativem Stress verbesserte. In der Vitamin-D-Gruppe war die Telomerenlänge der Leukozyten signifikant höher als in der Placebogruppe. Die Länge der Telomere ist ein Maßstab für das biologische Alter.

Referenz:
Vitamin D Supplementation Improves Cognitive Function Through Reducing Oxidative Stress Regulated by Telomere Length in Older Adults with Mild Cognitive Impairment: A 12-Month Randomized Controlled Trial; Journal: Journal of Alzheimer's Disease, vol. Pre-press, no. Pre-press, pp. 1-10, 2020

 

Folsäure und Vitamin B12 beeinflussen kognitive Funktionen

US-Wissenschaftler untersuchten bei 1.408 Teilnehmern der Boston Puerto Rican Health Study die Serumkonzentrationen von Folsäure und Vitamin B12 und untersuchen deren Zusammenhang mit der Hirnleistungsfähigkeit. Sowohl niedrige Vitamin-B12-Spiegel wie auch niedrige Folsäurespiegel waren mit schlechteren kognitiven Funktionen in dieser Studienpopulation assoziiert. Ein Vitamin-B12-Mangel war relativ häufig. Neuen Prozent der Studienteilnehmer hatten Vitamin-B12-Konzentrationen unter 200 Nanogramm/Liter.

Referenz:
Tahani Boumenna, Tammy M Scott et al.: Folate, vitamin B-12, and cognitive function in the Boston Puerto Rican Health Study; Am J Clin Nutr . 2020 Nov 12;nqaa293.

 

Antioxidative Vitamine und Hirnleistungsfähigkeit

Wissenschaftler aus den USA und Großbritannien untersuchten anhand von Daten von 1.251 Studienteilnehmern den möglichen Zusammenhang zwischen antioxidativen Vitaminen und der Hirnleistungsfähigkeit. Das Zusammenwirken zwischen Vitamin E und Carotinoiden war mit einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert.

Referenz:
Yang, Tong, Wang, Huanzen: MA Beydoun, JA Canas et al.: Association of Antioxidant Vitamins A, C, E and Carotenoids with Cognitive Performance over Time: A Cohort Study of Middle-Aged Adults; Journals Nutrients 2020, Volume 12/ Issue 11 / 10.3390/nu12113558

 

Vitamin-B1-Mangel bei schwangeren Frauen

Brasilianische Forscher untersuchen die Vitamin-B1-Konzentrationen bei Frauen im ersten, zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel. Außerdem wurden Symptome von Ängstlichkeit und Depression per Fragebogen ermittelt. Es zeigte sich, dass niedrige Vitamin-B1-Spiegel besonders die soziale Vulnerabilität bei den schwangeren Frauen erhöhte.

Referenz:
Fernando Machado Vilhena Dias, Aline Sanches Oliveira et al.: Social vulnerability: The connection between psychiatric disorders and thiamine deficiency in pregnant women; Psychiatry Res. 2020 Aug 20;293:113362.

 


Kontakt:

Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik

und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9, D 97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 97030
info@angst-depressionen.com

 

Impressum    Datenschutz

© 2021 Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH. All Rights Reserved. Designed By JoomShaper