Angst, Depressionen & Co:

Welche Mikronährstoffe wichtig sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Depressionen: Antioxidative Kapazität beachten!

Bei langanhaltenden Depressionen sind die betroffenen Personen bekanntlich sehr anfällig für Folgeerkrankungen, so leiden sie z.B. sehr häufig an einer Infektanfälligkeit, und sie erliegen häufiger einem Schlaganfall als Personen, die nicht von einer Depression heimgesucht werden.

In einer kürzlich durchgeführten Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen Depressionen, oxidativem Stress und antioxidativer Kapazität näher untersucht. In die Metaanalyse wurden 23 Studien mit 4980 Teilnehmern eingeschlossen. Der Schweregrad der Depression und des oxidativen Stresses wurde bei Patienten mit und ohne Depressionen ermittelt und ausgewertet. Dabei konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen Depressionen und oxidativem Stress festgestellt werden. Ein signifikant statistischer Zusammenhang wurde auch bei Depressionen und Markern der antioxidativen Kapazität ermittelt.

In einer anderen Studie, die von polnischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, wurde untersucht, inwieweit oxidativer Stress und Veränderungen der zellulären Immunantwort bei depressiven Patienten mit Veränderungen des Eisenstoffwechsels verbunden sind...

Bei langanhaltenden Depressionen sind die betroffenen Personen bekanntlich sehr anfällig für Folgeerkrankungen, so leiden sie z.B. sehr häufig an einer Infektanfälligkeit, und sie erliegen häufiger einem Schlaganfall als Personen, die nicht von einer Depression heimgesucht werden.

In einer kürzlich durchgeführten Metaanalyse wurde der Zusammenhang zwischen Depressionen, oxidativem Stress und antioxidativer Kapazität näher untersucht. In die Metaanalyse wurden 23 Studien mit 4980 Teilnehmern eingeschlossen. Der Schweregrad der Depression und des oxidativen Stresses wurde bei Patienten mit und ohne Depressionen ermittelt und ausgewertet. Dabei konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen Depressionen und oxidativem Stress festgestellt werden. Ein signifikant statistischer Zusammenhang wurde auch bei Depressionen und Markern der antioxidativen Kapazität ermittelt.

In einer anderen Studie, die von polnischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde,  wurde untersucht, inwieweit oxidativer Stress und Veränderungen der zellulären Immunantwort  bei depressiven Patienten mit Veränderungen des Eisenstoffwechsels verbunden sind.

Dazu wurden bei 15 Personen mit rezidivierenden depressiven Störungen sowie  bei 19 gesunden Kontrollpersonen das Blut abgenommen. Untersucht wurden verschiedene Parameter der oxidativen Stresses und der antioxidativen Kapazität, Entzündungsparameter, der Eisenstatus, DNA-Schäden u.a.

Bei den Blutproben der depressiven Patienten wurde eine signifikante Abnahme der Glutathionperoxidase und der SOD-1-Aktivität festgestellt. Die Glutathionperoxidase ist ein in den Erythrozyten vorkommendes Enzym, das Wasserstoffperoxid reduziert, also unschädlich macht. Liegt nun eine verringerte Aktivität der Glutathionperoxidase vor, so werden vermehrt Erythrozyten geschädigt und es kommt zu einer hämolytischen Anämie. Die Superoxiddismutase ist ebenfalls ein Enzym in den Erythrozyten und hat die Funktion, Sauerstoffradikale unschädlich zu machen.

Außerdem waren bei den depressiven Patienten, im Vergleich zu Kontrollwerten gesunder Probanden, die Hämoxigenase 1 (ein Enzym, das Häm zu Eisen u.a. Molekülen oxidiert und abbaut) und Glutathion verringert. Letzteres ist ein Marker der oxidativen Kapazität und bestimmt durch seinen Wert das Zellmilieu.

Zudem konnten die Wissenschaftler bei den Personen mit Depressionen erhöhte Spiegel von Malondialdehyd  und von Wasserstoffperoxid messen und stellten auch erhöhte DNA-Schädigungen fest.

Bekanntlich sind bei Depressionen verschiedene Entzündungswerte erhöht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Interleukin-6, ein Entzündungsmarker sowie Neopterin, eine Botenstoff des Immunsystems, bei den Blutproben der depressiven Patienten erhöht waren, parallel dazu waren Hämoglobin und Hämotokrit vermindert.

Die Forscher konnten nicht nur feststellen, dass Depressionen mit einem erhöhten oxidativen Stress und einer erhöhten Entzündungsneigung einhergehen, sondern auch mit einer reduzierten Eisenverfügbarkeit für die Bildung der roten Blutkörperchen.

 

Fazit:

Die Orthomolekulare Medizin ist eine sinnvolle begleitende Therapieform bei psychischen Erkrankungen. Je nach Schweregrad einer psychischen Erkrankung kann sie als Monotherapie, aber auch als begleitende Therapieform neben einer pharmakologischen Behandlung erfolgen. Durch eine gezielte Therapie mit Mikronährstoffen kann nicht nur der Botenstoffwechsel und Energiestoffwechsel verbessert werden, sondern auch die antioxidative Kapazität.

Eine zielführende Therapie mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelmenten und Aminosäuren setzt allerdings eine Laboranalyse voraus. Der DCMS-Neuro-Check ist eine solche Mikronährstoffunersuchung des Blutest und bildet die Basis für eine effektive Therapie mit Mikronährstoffen.

 

Referenzen:

  • rp-online.de, 05.12.2011: Depressive sterben eher an Schlaganfall
  • Palta P et al.: Depression and Oxidative Stress: Results From a Meta-Analysis of Observational Studies; Psychosomatic Medicine: January 2014 - Volume 76 - Issue 1 - p 12–19
  • Rybka J et al.: Interplay between the pro-oxidant and antioxidant systems and proinflammatory cytokine levels, in relation to iron metabolism and the erythron in depression; Free Radic Biol Med. 2013 Oct;63:187-94

 

Studien über Mikronährstoffe

studien

 

 

Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Laboranalyse

 

Mikronährstoffe und Gehirn

Gehirn

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Zinkkonzentration bei Depressionen

Wissenschaftler aus Polen untersuchten in einer Studie bei Patienten mit depressiver Episode die Zinkkonzentrationen im Blut. An der Studie nahmen 69 Patienten mit aktiver depressiver Episode, 45 Patienten in Remission und 50 Kontrollpersonen teil. Die Ergebnisse der Zinkbestimmung zeigte, dass die Zinkkonzentration in der depressiven Phase statistisch niedriger war als bei gesunden Kontrollpersonen. Der Zinkspiegel bei Patienten in Remission unterschied sich nicht signifikant von denen der Kontrollpersonen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Serum-Zinkkonzentration als möglicher biologischer Marker bei der depressiven Episode anzusehen sei.

Referenz:
Styczeń K et al.: The serum zinc concentration as a potential biological marker in patients with major depressive disorder. Metab Brain Dis. 2016 Aug 8.

Antioxidative Vitamine und Störungen der Hirnfunktion bei Alkoholikern

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei alkoholkranken Patienten die Konzentrationen verschiedener Vitamine sowie die Konzentrationen proinflammatorischer Zytokine und Malondialdehyd. Bei Alkoholikern führte die Störung der Leberfunktion zu einer Veränderung der Serumkonzentration von Vitamin A, die auch mit Veränderung des Gehirns verbunden war. Auch die Vitamin-E-Spiegel waren vermindert. Die Verminderung der Vitamin-Konzentrationen war am größten bei Patienten mit Kleinhirnatrophie.

Referenz:
González-Reimers E et al.: Antioxidant vitamins and brain dysfunction in alcoholics. Alcohol Alcohol. 2013 Sep 25. Epub

Ernährungsgewohnheiten und Depressionen

Koreanische Forscher untersuchten bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf Symptome einer Depression. Sie konnten einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Verzehr von Fertignahrungsmitteln und verarbeiteten Nahrungsmitteln nachweisen. Eine niedrige Zufuhr von grünem Gemüse und Obst erhöhte das Risiko für Depressionen. Die Zufuhr von Ballaststoffen, Betacarotin, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin C, Kalium, Zink, Folsäure, Eisen und Kupfer war negativ mit dem Risiko für Depressionen assoziiert. Insbesondere in dieser Altersspanne sollte auf die Nahrungsmittelauswahl geachtet werden.

Referenz:
Tae-Hee Kim, MD, PhD, Ji-young Choi, MS et al.: Associations between Dietary Pattern and Depression in Korean Adolescent Girls; Journal of Pediatric and Adolescent Gynecology, Available online 20 April 2015

Schlafqualität bei Eisenmangelanämie

Mittels eines Fragebogens wurden bei 104 Patienten mit Eisenmangelanämie und bei 80 gesunden Kontrollpersonen die Schlafqualität sowie Ängstlichkeit und Depressivität analysiert. Bei den Anämiepatienten wurden sowohl höhere Depressions- wie auch Ängstlichkeits-Scores festgestellt. Außerdem war die totale Schlafqualität bei den Patienten mit Anämie signifikant schlechter als bei den Kontrollpersonen. Die Beeinträchtigung der Schlafqualität zeigte keine Assoziation zu Ängstlichkeit und zu Depressionen.

Referenzen:
Semiz Murat, Uslu Ali et al.: Assessment of subjective sleep quality in iron deficiency anaemia; Afr Health Sci. 2015 Jun; 15(2): 621–627.

Ernährung kann psychische Befindlichkeit beeinflussen

In Welt online erschien am 14.01.2016 ein Artikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Nährstoffen und der Psyche beschäftigte. Ein neues Fachgebiet “Nutritional Psychology” erfreut sich zunehmender Aufmerksamkeit. Dabei geht es um die Beeinflussung der psychischen Befindlichkeit durch die Ernährung. Bis heute werden Medikamente als anerkannte Behandlungsweise für Menschen mit schweren psychischen Krankheiten betrachtet. Dabei haben immer mehr neue Studien gezeigt, dass das Risiko für Depressionen in erheblichem Umfang vom Ernährungsstil beeinflusst werden kann. Es wurde z.B. nachgewiesen, dass eine modifizierte mediterrane Ernährung das Risiko senkte, später an Depressionen zu erkranken. Auch Nahrungszusätze könnten Linderung bringen. So wurde ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und dem Schizophrenie-Risiko nachgewiesen. Gute Erfahrungen liegen mit Nährstoffkombinationen vor, die genauer auf den körperlichen Bedarf zugeschnitten sind.

Referenz:
welt.de, 14.01.2016: Wie die Ernährung Depressionen beeinflusst


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