Angst, Depressionen & Co:

Welche Mikronährstoffe wichtig sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Führungskräfte leiden vermehrt unter Stress

Orthomolekulare Medizin unterstützt die StressbewältigungGina Sanders

Aus einer Studie der Haufe-Akademie geht hervor, dass die Führungskräfte in Deutschland vermehrtem Stress ausgesetzt sind. Von Mai bis Juli 2009 nahmen knapp 100 Führungskräfte an einer Befragung teil. Die schwierige Auftragslage und der erhöhte Kostendruck infolge der Wirtschaftskrise haben zu einer gesteigerten Arbeitsbelastung geführt. Vor allem hat auch die Anzahl der Mitarbeitergespräche und Meetings zugenommen. Über die Hälfte der Teilnehmer meldeten ein deutlichen Anstieg des Termindrucks.

Auch Österreichs Manager leiden vor allem unter Stress und Bewegungsmangel. An einer im Auftrag des Wirtschaftsforums durchgeführten Studie mit rund 300 Befragten gaben nur 17 Prozent an, dass sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf- und Privatleben hätten, 30 Prozent litten unter gesundheitlichen Problemen, z.B. unter Beschwerden des Bewegungsapparates, des Herz-Kreislauf-Problems, des Stoffwechsels und der Psyche.

Stress ist an und für sich nichts Negatives. Ein gesundes Maß an Stress wirkt sogar leistungsfördernd. Wenn jedoch der Stress überhand nimmt, der Körper sich in ständig erhöhter Alarmbereitschaft befindet und der Betreffende kaum noch Erholungspausen einplanen kann, wird es kritisch. Dauerstress ist mit einem erheblichen Gesundheitsrisiko verbunden.

Stress ist eine Reaktion des Körpers, bei der verschiedene Prozesse ablaufen: Unter anderem wird bei Stress das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Langanhaltende erhöhte Cortisolspiegel im Blut vermindern die Immunkompetenz und erhöhen das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Eine ständige Erregung des Sympathikus aufgrund einer Daueranspannung stellt ein erhöhtes Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung dar. Viele klagen über erhöhten Blutdruck, hohe Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte, über Kopfschmerzen, Magen-Darm-Erkrankungen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen etc.

Menschen, die einem erhöhten Stress ausgesetzt sind, neigen außerdem dazu, sich auch gesundheitsschädlich zu verhalten: Sie bewegen sich weniger, schlafen kaum, rauchen häufig, trinken gerne Alkohol und ernähren sich ungesund. Diese Faktoren vermehren das Gesundheitsrisiko enorm.

Untersucht man labormedizinisch das Blut von Personen, die unter Dauerstress leben, unter dem Aspekt der Mikronährstoffversorgung, wird man in vielen Fällen einen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren feststellen.

Denn: Chronischer Stress zieht oftmals auch einen vermehrten Verbrauch an Mikronährstoffen nach sich. Nicht selten sind jene Mikronährstoffe im Defizit, die einen engen Bezug zum Nervensystem haben. Fehlen dem Stoffwechsel z.B. die Aminosäuren Tryptophan, Serin, Tyrosin und Glutamin, können die Neurotransmitter, die u.a. für Stimmung, Gedächtnisleistung und Konzentration wesentlich sind, nur noch unzureichend gebildet werden.

Wer viel unter Stress steht und viel leisten muss, sollte auch auf seinen Energiehaushalt achten. Eine ausreichende Verfügbarkeit z.B. des Vitamins B2, von Carnitin und Coenzym Q10 sollte unbedingt gewährleistet sein.

Generell haben Mikronährstoffe ein bedeutendes Potential, stressinduzierten Beschwerden oder Erkrankungen vorzubeugen oder die Erkrankungen zu mildern: Sie verbessern die Immunkompetenz, haben einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System, stabilisieren das Nervensystem und vieles mehr.

Mikronährstoffe sollten allerdings nicht willkürlich eingenommen, sondern immer am Bedarf angepasst werden, um dem Stoffwechsel die höchstmögliche Effektivität einer entsprechenden Mikronährstofftherapie zu gewährleisten.

Der „Vitalstoff-Check – exklusiv“ des Diagnostischen Centrums ist eine umfassende und aussagekräftige Mikronährstoffanalyse des Blutes. Diese Analyse bildet die Grundlage für eine gezielte und effektive Mikronährstofftherapie.

Jeder, der beruflich und privat sehr gefordert ist, kann mit einer professionell durchgeführten orthomolkularen Therapie nicht nur die Stressbewältigung erleichtern, sondern auch den Beschwerden, die mit einem Dauerstress einhergehen, vorbeugen oder entgegensteuern.

 

Studien über Mikronährstoffe

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Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Laboranalyse

 

Mikronährstoffe und Gehirn

Gehirn

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Zinkkonzentration bei Depressionen

Wissenschaftler aus Polen untersuchten in einer Studie bei Patienten mit depressiver Episode die Zinkkonzentrationen im Blut. An der Studie nahmen 69 Patienten mit aktiver depressiver Episode, 45 Patienten in Remission und 50 Kontrollpersonen teil. Die Ergebnisse der Zinkbestimmung zeigte, dass die Zinkkonzentration in der depressiven Phase statistisch niedriger war als bei gesunden Kontrollpersonen. Der Zinkspiegel bei Patienten in Remission unterschied sich nicht signifikant von denen der Kontrollpersonen. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass die Serum-Zinkkonzentration als möglicher biologischer Marker bei der depressiven Episode anzusehen sei.

Referenz:
Styczeń K et al.: The serum zinc concentration as a potential biological marker in patients with major depressive disorder. Metab Brain Dis. 2016 Aug 8.

Antioxidative Vitamine und Störungen der Hirnfunktion bei Alkoholikern

Spanische Wissenschaftler untersuchten bei alkoholkranken Patienten die Konzentrationen verschiedener Vitamine sowie die Konzentrationen proinflammatorischer Zytokine und Malondialdehyd. Bei Alkoholikern führte die Störung der Leberfunktion zu einer Veränderung der Serumkonzentration von Vitamin A, die auch mit Veränderung des Gehirns verbunden war. Auch die Vitamin-E-Spiegel waren vermindert. Die Verminderung der Vitamin-Konzentrationen war am größten bei Patienten mit Kleinhirnatrophie.

Referenz:
González-Reimers E et al.: Antioxidant vitamins and brain dysfunction in alcoholics. Alcohol Alcohol. 2013 Sep 25. Epub

Ernährungsgewohnheiten und Depressionen

Koreanische Forscher untersuchten bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf Symptome einer Depression. Sie konnten einen Zusammenhang zwischen Depressionen und dem Verzehr von Fertignahrungsmitteln und verarbeiteten Nahrungsmitteln nachweisen. Eine niedrige Zufuhr von grünem Gemüse und Obst erhöhte das Risiko für Depressionen. Die Zufuhr von Ballaststoffen, Betacarotin, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin C, Kalium, Zink, Folsäure, Eisen und Kupfer war negativ mit dem Risiko für Depressionen assoziiert. Insbesondere in dieser Altersspanne sollte auf die Nahrungsmittelauswahl geachtet werden.

Referenz:
Tae-Hee Kim, MD, PhD, Ji-young Choi, MS et al.: Associations between Dietary Pattern and Depression in Korean Adolescent Girls; Journal of Pediatric and Adolescent Gynecology, Available online 20 April 2015

Schlafqualität bei Eisenmangelanämie

Mittels eines Fragebogens wurden bei 104 Patienten mit Eisenmangelanämie und bei 80 gesunden Kontrollpersonen die Schlafqualität sowie Ängstlichkeit und Depressivität analysiert. Bei den Anämiepatienten wurden sowohl höhere Depressions- wie auch Ängstlichkeits-Scores festgestellt. Außerdem war die totale Schlafqualität bei den Patienten mit Anämie signifikant schlechter als bei den Kontrollpersonen. Die Beeinträchtigung der Schlafqualität zeigte keine Assoziation zu Ängstlichkeit und zu Depressionen.

Referenzen:
Semiz Murat, Uslu Ali et al.: Assessment of subjective sleep quality in iron deficiency anaemia; Afr Health Sci. 2015 Jun; 15(2): 621–627.

Ernährung kann psychische Befindlichkeit beeinflussen

In Welt online erschien am 14.01.2016 ein Artikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Nährstoffen und der Psyche beschäftigte. Ein neues Fachgebiet “Nutritional Psychology” erfreut sich zunehmender Aufmerksamkeit. Dabei geht es um die Beeinflussung der psychischen Befindlichkeit durch die Ernährung. Bis heute werden Medikamente als anerkannte Behandlungsweise für Menschen mit schweren psychischen Krankheiten betrachtet. Dabei haben immer mehr neue Studien gezeigt, dass das Risiko für Depressionen in erheblichem Umfang vom Ernährungsstil beeinflusst werden kann. Es wurde z.B. nachgewiesen, dass eine modifizierte mediterrane Ernährung das Risiko senkte, später an Depressionen zu erkranken. Auch Nahrungszusätze könnten Linderung bringen. So wurde ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und dem Schizophrenie-Risiko nachgewiesen. Gute Erfahrungen liegen mit Nährstoffkombinationen vor, die genauer auf den körperlichen Bedarf zugeschnitten sind.

Referenz:
welt.de, 14.01.2016: Wie die Ernährung Depressionen beeinflusst


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