Depressionen: viele sind betroffen

Depressionen 450

Die FAZ berichtete am 12.12.2018, dass deutlich mehr Arbeitnehmer unter Stress und Depressionen leiden als noch vor wenigen Jahren. Aus einem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht hervor, dass im Jahr 2007 wegen seelischer Erkrankungen 48 Mio. Krankheitstage anfielen; 2017 waren es bereits 107 Mio. Tage. Psychische Erkrankungen wie ein Burn-out oder eine Depression sind damit bereits der zweithäufigste Grund, warum Arbeitnehmer von einem Arzt krankgeschrieben werden.

Aponet.de berichtete am 20. Dezember 2018, dass einer neuen Studie zufolge psychische Probleme das Risiko für Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Arthritis ähnlich stark erhöhten wie Fettleibigkeit und Rauchen.

Am 27. Dezember 2018 berichtete ebenfalls Aponet.de über die Auswertung von 11 Studien, die Zusammenhänge zwischen Depressionen und einer entzündungsfördernden Ernährung untersucht hatte. In die Analyse flossen Daten von über 100.000 Studienteilnehmern ein. Das Fazit der Studie ist, dass viel Cholesterin, gesättigte Fette und Kohlenhydrate Entzündungen begünstigen. Eine antientzündliche Diät würde wiederum viele Ballaststoffe, Vitamine und ungesättigte Fette enthalten.

Deutsche-handwerks-zeitung.de publizierte am 21.12.2018 unter dem Titel „Depression, die versteckte Volkskrankheit“, dass 5,3 Mio. Menschen in Deutschland eine behandlungsbedürftige Depression hätten. Nach wie vor würde die Krankheit immer noch oft totgeschwiegen.

Die Kölnische Rundschau schrieb am 20.12.2018, dass fast jeder zweite über 60 Jahre an Depressionen leidet. Depressionen würden heute schon neben der Demenz zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Menschen jenseits des 60. Lebensjahres zählen. Eine Spezialambulanz der Uniklinik Köln widmet sich seit April 2018 gezielt der Depression im Alter. Schätzungsweise 40 Prozent der Menschen über 65 Jahren hätten depressive Symptome, in Pflegeheimen liege der Anteil sogar über 50 Prozent. Häufig beginnen die depressiven Symptome nach der Pensionierung.

Hier noch drei interessante Studien zum Thema Depressionen:

 

Vitamin-C-Mangel fördert depressive Symptome

Bei 258 Patienten mit Herzinsuffizienz wurde die aktuelle psychische Symptomatik eruiert und außerdem die Vitamin-C-Aufnahme bestimmt. Patienten mit psychologischem Disstress zeigten ein hohes Risiko für eine niedrige Vitamin-C-Aufnahme, die sich besonders vulnerabel gegen oxidativen Stress macht. Es sei deshalb besonders wichtig, die Antioxidantienaufnahme zu erhöhen, wie z. B. die von Vitamin C.

 

Anitoxidative Kapazität in Relation von Depression und Ängstlichkeit

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten bei 3.297 scheinbar gesunden Erwachsenen die totale antioxidative Kapazität und ermittelten die psychische Befindlichkeit mittels eines Fragebogens.

28,6 Prozent der Studienteilnehmer waren depressiv und 13,6 Prozent hatten Angststörungen. Insgesamt fanden die Autoren der Studie einen inversen signifikanten Zusammenhang zwischen der Antioxidantienaufnahme und dem Risiko für Depressionen und Ängstlichkeit.

 

Eisenmangelanämie und Depressionen

Wissenschaftler aus Japan untersuchten den Zusammenhang zwischen einer Eisenmangelanämie und Depressionen und fanden heraus, dass eine Eisenmangelanämie nach eigenen Angaben mit einer Geschichte von Depressionen assoziiert war. Eine Eisenmangelanämie war auch mit höherem psychologischem Distress assoziiert.

 

Nach unserer Erfahrung liegen bei Depressionen meist Mikronährstoffmängel vor, die dann auch u.a. einen Einfluss auf den Botenstoffwechsel und auf den Energiestoffwechsel des Nervensystems haben.

Ein Ausgleich der Mikronährstoffmängel kann in vielen Fällen die psychische Befindlichkeit verbessern.

Bewährt hat sich die Durchführung des DCMS-Neuro-Checks, um herauszufinden, welche Mikronährstoffe defizitär sind.

 

Referenz:

  • deutsche-handwerks-zeitung.de, 21.12.2018: Depression, die versteckte Volkskrankheit
  • aponet.de, 27.12.2018: Schlechte Ernährung erhöht das Risiko für Depressionen
  •  aponet.de, 20.12.2018: Depression und Angst so ungesund wie Rauchen und Übergewicht
  • faz.net, 12.12.2018: Deutlich mehr Arbeitnehmer leiden unter Stress und Depressionen
  • rundschau-online.de, 20.12.2018: Die große Leere: Fast jeder Zweite über 60 leidet an Depressionen
  • Jia Rong Wu, Terry A Lennie et al.: Abstract 12175: Higher Anxiety and More Depressive Symptoms Are Associated With Low Vitamin C Intake in Patients With Heart Failure; CirculationVolume 138, Issue Suppl_1
  • Alireza Milajerdi, Ammar Hassanzadeh Keshteli et al.: Dietary total antioxidant capacity in relation to depression and anxiety in Iranian adults; Nutrition • November 2018, DOI: 10.1016/j.nut.2018.11.017

 

 

 

fachinfos


Kontakt:

Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik

und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9, D 97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 97030
info@angst-depressionen.com

 

Impressum    Datenschutz

© 2021 Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH. All Rights Reserved. Designed By JoomShaper