Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

Eine hochdosierte Glycinsupplementierung wurde schon mehrfach als adjuvante Therapie bei der Schizophrenie zur Verbesserung der glutamatergen Neurotransmission erprobt. Meist wurden nach ca. zwei Wochen klinische Verbesserungen beobachtet. In einer Studie der Harvard Medical School konnte jetzt durch ein nicht invasives bildhaftes Verfahren bei 11 gesunden männlichen Versuchspersonen gezeigt werden, dass 17 Stunden nach der letzten Glycingabe das Glycin-/ Kreatin-Verhältnis im Gehirn signifikant erhöht war. Die Studie dokumentiert, dass es möglich ist, mit Hilfe der Protonenspektroskopie Veränderungen der Glycinkonzentration im Gehirn nachzuweisen, woraus dann gezielte Therapiestrategien mit Glycin entwickelt werden können.

Referenz:
Kaufmann MJ et al: Oral glycine administration increases brain glycine/ creatine ratios in men: A proton magnetic resonance spectroscopy study; Psychiatry Res. 2009 Jun 24

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für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
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