Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

Junge Erwachsene mit höheren Bleispiegeln scheinen ein erhöhtes Risiko für Mayor-Depression und Panikstörungen zu haben. In die Studie wurden die Daten von knapp 2000 jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 39 Jahren einbezogen. Die Daten stammen aus einer NHANES-Untersuchung zwischen 1999 und 2004. 6,7 Prozent der jungen Erwachsenen erfüllten die Kriterien für eine Mayor-Depression, 2,2 Prozent hatten Panikstörungen und 2,4 Prozent eine generalisierte Angststörung. Die Studienteilnehmer mit den höchsten Bleikonzentrationen im Vollblut (21,1 µg/ l) oder mehr hatten ein 2,3-fach höheres Risiko für eine Mayor-Depression und ein nahezu fünffaches Risiko für Panikattacken im Vergleich zu den Studienteilnehmern mit den niedrigsten Blei-Blutspiegeln (7 µg/ l oder weniger). Selbst niedrige Bleispiegel könnten Gehirnprozesse stören, besonders die, bei denen die Neurotransmitter Serotonin und die Katecholamine involviert sind. Die Autoren der Studie, die im Dezember 2009 in „Archives of General Psychiatry“ erschien, kamen zu dem Schluss, dass die Neurotoxizität des Bleis zu diesen psychischen Störungen beiträgt – selbst in Konzentrationen, die man im allgemeinen als niedrig oder nicht riskant ansieht.

Referenz:
www.Sciencedaily.com, Dec. 8, 2009: Young adults´blood lead levels linked to depression, panic disorder

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