Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

Im November 2010 wurde in der Zeitschrift Psychiatry ein Artikel publiziert, der sich mit dem Stellenwert von Vitamin B12 im Rahmen einer Antidepressivatherapie beschäftigte. Die Autoren berichteten von zwei Patienten, die unter einer therapieresistenten Depression litten. Verschiedenste Antidepressiva brachten keinen Erfolg. Es konnte festgestellt werden, dass die beiden Patienten sehr niedrige Vitamin-B12-Spiegel hatten. Eine Supplementierung von Vitamin B12 führte dann sehr schnell dazu, dass die angewendeten Antidepressiva den gewünschten therapeutischen Effekt hatten. Aufgrund der Fachliteratur ist bekannt, dass Depressionen die häufigste psychiatrische Störung bei Patienten mit einem Vitamin-B12 Mangel sind. Wenn eine antidepressive Therapie nicht anspricht, sollte also unbedingt auch ein möglicher Vitamin-B12-Mangel abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden.

Referenz:
Natasha Kate et al.: Does B12 deficiency lead to lack of treatment response to conventional antidepressants?; Psychiatry (Edgemont) 2010; 7(11): 42-44

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