Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

Der Hippocampus enthält besonders viel Zink. Die Zinkionen spielen mit großer Wahrscheinlichkeit für die synaptische Plastizität eine wichtige Rolle, im Besonderen für die kognitive Funktion und LTP. Ein subklinischer Zinkmangel kommt bei alten Menschen sehr häufig vor, die dadurch auch anfälliger für Depressionen werden. Ein Zinkmangel verursacht abnormale Veränderungen der Glukocortikoidsekretion, wodurch wiederum die Depressionsneigung gefördert wird. Bei einem Abfall der Zinkkonzentration im Hippocampus entstehen auch vermehrt neuropsychologische Symptome. Die Signalfunktion des Zinks im Hippocampus ist für eine gesunde Hirnfunktion erforderlich. Zink wird auch für die normale Glukocortikoidsekretion benötigt. Erhöhte Glukocortikoidkonzentrationen sind zudem an der Pathophysiologie der Depressionen beteiligt.

Referenz:
Atsushi Takeda: Zinc signaling in the hippocampus and its relation to pathogenesis of depression; Molecular Neurobiology; Doi: 10. 1007/ s12035-010-8158-9

Referenz:
Annweiler C et al.: Dietary intake of vitamin D and cognition in older women: A large population-based study; Neurology. 2010 Nov 16; 75(20): 1810-6

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