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Stress 450

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland fühlen sich beruflich oder privat gestresst, und knapp ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist häufig gestresst. Das ist die Bilanz der Stressstudie der Techniker Krankenkasse, die 2016 dem Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben wurde.

Auch die Ärzte Zeitung online verwies im Juni 2017 auf diese Studie und machte noch einmal auf die Gesundheitsrisiken bei Stress aufmerksam. So sollen Forscher bei gestressten Personen, die einen dementen Partner pflegten, viermal höhere Interleukin-6-Serum-Werte gemessen haben als bei einer Kontrollgruppe, die dieser Stressbelastung nicht ausgesetzt war. Interleukin-6 ist ein Entzündungsmarker und stellt eine Signalsubstanz des Immunsystems dar.

Es wurde auch noch einmal darauf hingewiesen, dass Stress schädlich für das Herz-Kreislauf-System ist. Stress vermag die Blutgefäße zu schädigen, weil vermehrt Cortisol ausgeschüttet wird. In Folge kommt es zu einer oxidativen Zellschädigung.

Forscher der Harvard Medical School in Bosten sollen ebenfalls die Schädlichkeit von Stress auf das Herz-Kreislauf-System untersucht haben: Sie fanden heraus, dass es in Stresssituationen über die Aktivierung der Amygdala zu einer Reizweiterleitung kommt, die im Knochenmark zu einer erhöhten Aktivität und Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen führt. Diese Entzündungsstoffe bewirken krankhafte Veränderungen der Blutgefäße. Soweit einige interessante Fakten von Ärzte Zeitung online.

Das Fatale an einer chronischen Stessphase ist, dass oftmals die ausgewogene Ernährung zu kurz kommt. Entweder man hat keine Zeit zum Essen oder man isst zu viel (Frustesser) oder man bevorzugt die schnelle Fast-Food-Kost.

Unter dem Strich trägt diese unausgewogene Ernährungsweise, gepaart mit einem hohen Stresspegel, nicht unbedingt zu einer zufriedenstellenden Mikronährstoffversorgung bei. Und das ist natürlich kontraproduktiv. Gerade in Zeiten, in denen das Nervensystem einen hohen Mikronährstoffbedarf hat, sollten die Mikronährstoffe, zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren gehören, auch in ausreichenden Konzentrationen zur Verfügung stehen. Sie werden benötigt, um Botenstoffe zu bilden, besitzen antioxidative Kapazität, verbessern den Energiestoffwechsel der Nervenzelle, sind Baumaterial für die Nervenzellen und vieles mehr.

In Phasen, wenn die Stressbelastung besonders hoch ist, sollte man auf eine optimale Mikronährstoffversorgung achten und etwaige Mikronährstoffmängel beseitigen. Um herauszufinden, welche Mikronährstoffe fehlen, hat sich der DCMS-Neuro-Check bewährt. Diese Mikronährstoffanalyse bildet die Voraussetzung für eine gezielte und auch effektive Therapie mit Mikronährstoffen.

 

Referenzen:

  • Ärzte Zeitung online, 26.06.2017: Mikronährstoffe für starkes Immunsystem trotz Stress
  • angst-depressionen.com: stress

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Diagnostisches Centrum
für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
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