Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

Unter „Burn out“ versteht man einen Zustand einer hohen psychischen und physischen Erschöpfung, die eine verminderte Leistungsfähigkeit, körperliche Symptome und eine eingeschränkte Lebensqualität nach sich zieht. In diesem Zustand der totalen Erschöpfung empfinden sich die betroffenen Personen wie ausgebrannt – nichts geht mehr, die Grenzen der Belastbarkeit scheinen erreicht.

Die Betroffenen fühlen sich beruflich oder privat überbelastet, sie sind ängstlich, frustriert, depressiv, grenzen sich immer mehr von der Umwelt ab und haben eine distanzierte oder eine negative Einstellung gegenüber den Mitmenschen. Am Arbeitsplatz sind sie unkonzentriert und müde, sie fühlen sich überfordert und ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen. Die extrem reduzierte Leistungsfähigkeit führt oftmals zu schwerwiegenden Problemen am Arbeitsplatz – nicht selten verlieren die Burn-out-Erkrankten ihren Job oder müssen vorzeitig in Rente gehen.

Das Burn-out-Syndrom geht nicht nur mit einer deutlichen Verminderung der Leistungsqualität einher, sondern auch mit erheblichen Gesundheitsrisiken. Die Betroffenen sind anfällig für sämtliche Symptome, die mit einer Funktionsstörung des vegetaiven Nervensystems in Zusammenhang gebracht werden wie Bluthochdruck, Herz-Rhythmusstörungen, Schlafstörungen, innere Unruhe, Kurzatmigkeit etc. Sie haben häufig ein gestörtes Immunsystem und sind daher sehr infektanfällig. Weitere Symtome sind u.a. Magen-Darm-Erkrankungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Müdigkeit.

Burn out kann jeden treffen, der einem Stress ausgesetzt ist und sich überfordert fühlt - vom 16-jährigen Schüler bis zum Industriemanager in mittleren Jahren.

Meistens sind es Personen, die an sich selbst sehr große Anforderungen stellen und zum Perfektionismus neigen. Man findet Burn out häufig in Sozialberufen – insbesondere sind Lehrer und Lehrerinnen davon betroffen; immerhin hat man festgestellt, dass die Frühpensionierung bei der Hälfte aller Lehrer mit einem Burn out begründet war.

 

Statistiken

Derzeit gibt es noch keine repräsentativen kausalen Studien über die Häufigkeit von Burn out. Allerdings liegen Befragungen einzelner Berufsgruppen vor. Demnach seien derzeit 30 bis 35 % aller deutschen Lehrer, 40 bis 60 % der Pflegekräfte und 15 bis 30 % der Ärzte ausgebrannt.

Es finden sich eindeutige Parallelen zwischen dem Burn out und dem Krankheitsbild des CFS (Chronisches Müdigkeitssyndrom). Bei beiden Erkrankungen sind Erschöpfung und verminderte berufliche Leistungsfähigkeit vorherrschend, und es treten folgende psychosomatischen Begleiterscheinungen auf:

Muskelschmerzen (72 %), Konzentrationsprobleme (51 %), Magen-Darm-Probleme (49 %), Kopfschmerzen (43 %), Schlafstörungen (43 %), Schwindel (43 %), Gedächtnisprobleme (35 %), häufige Infektionen (24 %), Gereiztheit (22 %), Depressionen (21 %).

 

Orthomolekulare Medizin beim Burnout

Beim Burn-out-syndrom gibt es verschiedene Ansatzpunkte zur Linderung durch eine gezielte Mikronährstofftherapie.

Der Burn-out-Patient leidet unter einem akuten Energiemangel. Deshalb sind alle notwendigen Mikronährstoffe erforderlich, die den Energiestoffwechsel wieder in Gang setzen.

Wegen der schwierigen psychischen Verfassung, die sich u.a. in Konzentrationsstörungen und Depressionen zeigt, ist es notwendig, den Nervenstoffwechsel zu unterstützen. Hierbei können verschiedene Aminosäuren und B-Vitamine helfen, die Synthese von Neurotransmittern anzukurbeln. Auch die Schmerzkomponente wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc. sollte bei einer orthomolekularen Therapie Berücksichtigung finden. Generell sind auch alle Vitalstoffe hilfreich, die immunstimulierend wirken, vor allem das Glutamin, wenn zudem noch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich vorliegen. Deshalb empfiehlt sich, u.a. Mikronährstoffe anhand einer Laboranalyse zu überprüfen und dann die fehlenden Stoffe dem Stoffwechsel wieder zuzuführen.

Kontakt

Diagnostisches Centrum
für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
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