Psyche &
Orthomolekulare          
Medizin

1, 2 , 3 ..... manchmal hilft einfach nur Schäfchenzählen, wenn man nicht einschlafen kann, manchmal liegt man bis in die frühen Morgenstunden wach im Bett. Die Gründe für Schlafstörungen sind in vielen Fällen leicht zu beheben, z.B. ist man mit einem vollen Magen ins Bett gegangen, hat zuviel Alkohol getrunken, zulange ferngesehen, hat das Schlafzimmer zu wenig gelüftet, vielleicht hat auch der Nachbar eine Party gefeiert.

Wenn schlaflose Nächte über längere Zeit anhalten, ohne dass z.B. oben genannte  äußere Faktoren, die man in der Regel abstellen kann, eine Rolle spielen, hat die Schlaflosigkeit Krankheitswert.

Die Auslöser können vielseitig sein: psychische Ursachen wie Sorgen, Freude, Trauer, aber auch bestimmte Erkrankungen und Schmerzen oder ein Ungleichgewicht im Mikronährstoffhaushalt. Es ist wichtig, nicht nur an der Schlafstörung „herumzudoktern“, sondern abzuklären, was der Schlafstörung zugrunde liegt; ggf. sollte man einen Arzt konsultieren, um herauszufinden, ob organische Ursachen vorliegen.

Lang anhaltender Schlafmangel ist nicht nur eine starke Belastung für den Betroffenen sondern u.U. auch für die Angehörigen oder Arbeitskollegen. Menschen, die nicht schlafen können, sind aufgrund ihrer starken Müdigkeit tagsüber oftmals sehr unkonzentriert, machen viele Fehler oder sind schlecht gelaunt.

Als Schlafstörungen bezeichnet man Schlaflosigkeit, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, vorzeitiges Erwachen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, aber auch übermäßiges Schlafen, Alpträume und Schlafwandeln.

Im Durchschnitt braucht der Erwachsene sechs bis acht Stunden Schlaf, bei Kindern liegt die optimale Schlafdauer bei 10 bis 12 Stunden, bei Säuglingen bis zu 20 Stunden.

 

Mikronährstoffe gegen Schlafstörungen

Bestimmte Mikronährstoffe können für einen gesunden Schlaf förderlich sein, dann, wenn die Nervenzellen mit bestimmten Biomolekülen untervorsorgt sind, so dass die Nerven In Übererregung geraten und nicht zur Ruhe kommen.

 

Tryptophan

Die Aminosäure Tryptophan ist die Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin, aus dem das Schlafhormon Melatonin gebildet wird. Sowohl Serotonin als auch Melatonin sind für den Schlaf-Wach-Rhythmus wichtig. Tryptophan, vor dem Schlafengehen eingenommen, kann die Schlafqualität wesentlich verbessern.

 

Glycin

Auch Glycin kann die Schlafqualität verbessern; das wurde in einer placebokontrollierten japanischen Doppelblindstudie festgestellt.

 

Vitamin C

Vitamin-C-Gaben vor dem Schlafengehen können helfen, den Schlafrhythmus auszugleichen. Allerdings kann Vitamin C bei manchen Menschen auch anregend wirken.

 

Calcium/ Magnesium

Beide Mineralstoffe wirken beruhigend und können die Schlafqualität verbessern.
     
 

 

 

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