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Studien 2007
 


NAC-Gabe hilfreich bei Spielsucht!
Lysin und Arginin vermindern Ängstlichkeit
ACTH verstärkt die Vitamin-Freisetzung aus den Nebennieren
Homocystein und Feindseligkeit
Tryptophangehalt des Frühstücks beeinflusst die Schlafqualität und die Stimmung bei Kindern
Glycinrezeptoren im Gehirn sind weitverbreitet
Aminosäuren verbessern Krankheitsverlauf bei Depressionen
Serotoninmangel im Gehirn verändert neurale Reaktionen auf verschiedene Gesichtsausdrücke
Tyrosin ist essentiell für Kinder
Folsäure und Vitamin B12 beeinflussen Hirnleistungsfähigkeit bei Senioren
Umweltgifte beeinträchtigen Stammzellen im zentralen Nervensystem
Ostdeutsche stehen früher auf als Westdeutsche
Höhere Folsäurekonzentrationen könnten das Risiko für Alzheimer reduzieren

 

NAC-Gabe hilfreich bei Spielsucht!

In der Septemberausgabe des Journal Biological Psychiatry wurde eine interessante Studie der Universität von Minesota publiziert. Darin erfolgte der Nachweis, dass die Einnahme von N-Acetylcystein bei Spielsüchtigen das Suchtverhalten reduzierte.

Bei 13 spielsüchtigen Patienten wurde eine Doppelblindstudie durchgeführt, in der die eine Gruppen N-Acetylcystein erhielt und die andere Gruppe ein Placebopräparat. 83 Prozent der Patienten, die NAC erhielten, reagierten vorteilhaft im Vergleich zu 28,6 Prozent der Patienten, denen ein Placebopräparat verabreicht wurde. Wahrscheinlich dürfte der NAC-Effekt auf den Glutamatstoffwechsel zurückzuführen sein. Der Neurotransmitter Glutamat ist häufig mit Belohnungsverhalten assoziiert.

Referenz:
Life Extension, 17.09.2007: Don`t gamble with NAC

Oktober 2007


Lysin und Arginin vermindern Ängstlichkeit

Schon länger ist bekannt, dass eine Lysin-Supplementierung chronische Ängstlichkeit bei Personen mit einer niedrigen alimentären Lysinzufuhr bessert. In einer Studie erhielten 180 gesunde Japaner täglich eine Aminosäuren-Kombination bestehend aus Arginin und Lysin (jeweils 2,64 g pro Tag), um herauszufinden, in wieweit die Aminosäurenmischung Stressparameter beeinflussen kann. Diese Studie wurde als placebokontrollierte Doppelblindstudie durchgeführt. Es zeigte sich, dass sich durch die Aminosäurenbehandlung sowohl bei Männern als auch bei Frauen Ängstlichkeitsparameter in psychologischen Testverfahren besserten. Außerdem verminderte die Aminosäurenmischung die basalen Spiegel des Speichel-Cortisols und von Chromagranin-A. Letzteres ist ein Marker für das sympatho-adrenale System. Das Resumee der Studie ist, dass die Supplementierung einer Kombination aus Lysin und Arginin eine nützliche Maßnahme zur Verminderung von mentalem Stress und Ängstlichkeit ist.

Referenz:
Miro Smriga et al: Oral treatment with L-lysine and L-arginine reduces anxiety and basal cortisol levels in healthy humans; Biomedical Research, Vol. 28 (2007), No. 2. April pp. 85-90

August 2007


ACTH verstärkt die Vitamin-Freisetzung aus den Nebennieren

In einer Studie in den USA wurde bei 26 Patienten mit Hyperaldosteronismus ACTH intravenös verabreicht und anschließend die Vitamin-C-Konzentration und Cortisolkonzentration in der Nebennieren-Vene und den peripheren Venen gemessen. Durch die ACTH-Gabe kam es zu einem deutlichen Anstieg der Vitamin-C-Konzentration in der Nebennieren-Vene, die einem Cortisolanstieg vorausging. In den peripheren Venen wurde kein Anstieg der Vitamin-C-Konzentration nachgewiesen. Damit ist erstmals der Nachweis gelungen, dass eine Vitamin-C-Freisetzung aus der Nebenniere Teil der Stressantwort darstellt. Zu vermuten ist, dass lokal erhöhte Vitamin-C-Konzentrationen eine parakrine Funktion haben könnten.

Referenz:
Sebastian J Padayatty et al: Human adrenal glands secrete vitamin C in response to adrenocorticotropic hormone; American Journal of Clinical Nutrition, Vo. 86, No. 1, 145-149, Juli 2007-07-09

Kommentar:
Vitamin C ist eines der wichtigsten Mikronährstoffe bei Stress wegen seiner Beteiligung am Katecholamin- und Cortisolstoffwechsels. Da psychischer Stress auch mit einem vaskulären oxidativen Stress assoziiert ist, ist eine ausreichende Vitamin-C-Verfügbarkeit auch sehr wichtig zum Schutz des Gefäßendothels.

Juli 2007


Homocystein und Feindseligkeit

In einer Studie aus Südkorea wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Feindseligkeit und der Homocysteinkonzentration im Serum untersucht.

Eine feindselige Grundhaltung gilt als psychosozialer Risikofaktor für die Entstehung der koronaren Herzerkrankung; erhöhte Homocysteinkonzentrationen erweisen sich zunehmend als biochemischer Risikofaktor für diese Erkrankung.

In der genannten Studie nahmen 84 Patienten mit koronarer Herzerkrankung teil, bei denen die Feindseligkeit durch ein entsprechendes Punktesystem erfasst und die Homocysteinkonzentrationen wie üblich bestimmt wurden. Interessanterweise zeigte sich, dass die Serum-Homocysteinkonzentrationen mit dem Grad der Feindseligkeit anstiegen. Daraus kann man schließen, dass ein hoher Level an Feindseligkeit das kardiovaskuläre Risiko durch einen Anstieg der Homocysteinkonzentration erhöht.

Kommentar:
Es ist schon länger bekannt, dass die Homocysteinkonzentration mit der psychischen Befindlichkeit korreliert und dass eine Normalisierung erhöhter Homocysteinwerte häufig auch zu einer besseren Stimmungslage führt.

Referenz:
Son YJ: Hostility and serum homocysteine as cardiovascular risk factors in Korean patients with coronary artery disease; J Clin Nurs. 2007 Apr; 16(4): 672-8

Juni 2007


Tryptophangehalt des Frühstücks beeinflusst die Schlafqualität und die Stimmung bei Kindern

Bei mehr als 2000 Vorschulkindern, Grundschülern und Gymnasiasten wurde der Einfluss der Tryptophanaufnahme beim Frühstück auf die Schlafqualität und auf die psychische Befindlichkeit untersucht. Dabei zeigte sich, dass Schüler mit der höchsten Tryptophanaufnahme beim Frühstück am seltensten Einschlafprobleme und über den Tag auch eine bessere Stimmung hatten. Die Kinder und Jugendlichen mit der geringsten Tryptophanzufuhr am Morgen hatten häufiger Einschlafprobleme oder Schwierigkeiten beim Aufstehen; außerdem ärgerten sie sich mehr und waren öfter depressiv.

Referenz:
Harada T et al: Correlation between breakfast tryptophan content and morningness-eveningness in japanese infants and students aged 0 – 15 yrs.

Mai 2007


Glycinrezeptoren im Gehirn sind weitverbreitet

Erstmals wurde mit Hilfe immunhistochemischer Verfahren von der University of Auckland eine präzise Kartierung der Glycinrezeptoren im menschlichen Gehirn vorgenommen. Glycinrezeptoren wurden in allen Basalganglien nachgewiesen, am häufigsten in der Substantia nigra. Die Autoren der Studie schließen aus den Ergebnissen ihrer Untersuchung, dass die Glycinrezeptoren eine bedeutende komplementäre Rolle zu anderen inhibitorischen Rezeptoren einnehmen. Sie modulieren cholinerge, dopaminerge und GABAerge Signalwege in den Basalganglien.

Kommentar:
Meist liest man in der Fachliteratur, dass die Glycinrezeptoren vorwiegend im Rückenmark vorkommen und für die Regulierung der Willkürmotorik eine wichtige Rolle spielen. In der Praxis zeigt sich, dass eine Glycinsupplementierung oftmals einen günstigen Effekt auf Nervosität und Übererregbarkeit hat.

Glycin ist ja bekanntlich auch Cotransmitter an NMDA-Rezeptoren und hat in mehreren Studien einen positiven Einfluss auf Negativ-Symptome bei schizophrenen Psychosen gezeigt.


Referenz:
Waldvogel HJ et al: Glycine receptors in the striatum, globus pallidus, and substantia nigra of the human brain: An immunohistochemical study; J Comp Neurol. 2007 Apr 19; 502 (6): 1012-1029

 

Mai 2007


Aminosäuren verbessern Krankheitsverlauf bei Depressionen

In der Aprilausgabe der Fachzeitschrift „European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience“ wurde eine Studie des Ludwig Boltzmann Instituts für experimentelle Endokrinologie in Wien über den Effekt einer Aminosäurensupplementierung bei depressiven Patienten publiziert.
Versuchsteilnehmer waren 40 stationäre Patienten, die mit dem Psychopharmakon Mirtazapin behandelt wurden. In einer vierwöchigen randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudie wurde überprüft, welchen Einfluss eine individuelle Aminosäurenmischung als adjuvante Therapie zum Antidepressivum auf den Krankheitsverlauf hatte. Die Aminosäurenmischung wurde aufgrund eines Aminogramms zusammengestellt und bestand aus essentiellen Aminosäuren plus Vitaminen und Spurenelementen.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Patienten mit der Aminosäurenmischung einen signifikant besseren Krankheitsverlauf hatten als die Patienten der Plazebogruppe.

Referenz:
Ille R et al: „Add-On“-therapy with an individualized preparation consisting of free amino acids for patients with a major depression; Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci, 2007 Apr

Kommentar:
Dies ist eine sehr interessante Studie, die unsere langjährige Erfahrung mit einer individuellen Aminosäurensupplementierung bestätigt. Wir konnten und können immer wieder feststellen, dass eine gezielte Gabe von defizitären Aminosäuren bessere therapeutische Ergebnisse bringt als eine ungezielte Supplementierung.

April 2007


Serotoninmangel im Gehirn verändert neurale Reaktionen auf verschiedene Gesichtsausdrücke

Schon länger ist bekannt, dass durch ein tryptophanfreies Aminosäurengetränk die Serotoninkonzentration im Gehirn effektiv gesenkt werden kann. In einer Untersuchung wurde bei 10 Probanden durch ein solches Getränk eine Veränderung der Plasmakonzentration von Tryptophan um 80 Prozent gemessen.

Die Gehirnaktivität dieser Probanden wurde dann mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie untersucht, während sie verschiedene Gesichter betrachteten.

Es zeigte sich, dass die Aktivität verschiedener Hirnregionen auf die Präsentation von Gesichtern signifikant durch Tryptophan/ Serononin beeinflusst werden kann.

Kommentar:
Unbestritten spielt Serotonin eine zentrale Rolle für die psychische Befindlichkeit des Menschen Offensichtlich beeinflusst Serotonin auch signifikant unsere Wahrnehmung und Verarbeitung emotionaler Reize. Niedrige Tryptophan- und Serotoninkonzentrationen im Blutserum sind relativ häufig und fast immer mit einer schlechteren psychischen Befindlichkeit im weitesten Sinne assoziiert.


Referenz:
Fusar-Poli P: Modulation of neural response to happy and sad faces by acute tryptophan depletion; Psychopharmacology (Berl). 2007 Mar 21

April 2007


Tyrosin ist essentiell für Kinder

Eine kanadische Studie ergab, dass bei Schulkindern der Bedarf an aromatischen Aminosäuren nicht allein durch Phenylalanin gedeckt werden kann. Prinzipiell kann Tyrosin aus Phenylalanin gebildet werden, was offensichtlich bei Schulkindern nicht in vollem Umfang möglich ist, da bei ihnen die Phenylalanin-Hydroxilierung in geringerem Umfang stattfindet als bei Erwachsenen.

Kommentar:
Bisher war bekannt, dass Tyrosin für Frühgeborene und Kleinkinder essentiell ist. Offensichtlich besteht die Essentialität auch noch im Schulalter.

Referenz:
Hsu JW et al: Evidence that phenylalanine may not provide the full needs for aromatic amino acids in children; Pediatr Res. 2007 Mar; 61;(3): 361-365

März 2007


Folsäure und Vitamin B12 beeinflussen Hirnleistungsfähigkeit bei Senioren

In einer neuen epidemiologischen Studie der Tuffs University konnte nachgewiesen werden, dass die Vitamin-B12-Konzentration einen erheblichen Einfluss auf die Hirnleistungsfähigkeit bei Senioren hat. Eine gute Folsäurekonzentration hat nur dann einen günstigen Einfluss auf die Gehirnfunktionen, wenn die Vitamin B12-Konzentration zumindest normal ist. Als schlechteste Kombination erwiesen sich erniedrigte Vitamin-B12-Konzentrationen und hohe Folsäurekonzentrationen. Bei dieser Konstellation kam es fünfmal häufiger zu kognitiven Störungen als bei normalen Folsäure- und B12-Konzentrationen. Daraus folgt, dass bei Senioren unbedingt auf eine ausreichende B12-Versorgung geachtet werden sollte, weil sie nur dann auch von einer höheren Folsäurezufuhr profitieren.

Referenz:
Science Daily: Folate and B12 may influence cognition in seniors; February 12, 2007

Februar 2007


Umweltgifte beeinträchtigen Stammzellen im zentralen Nervensystem

Umweltgifte wie Blei oder Quecksilber können schon in geringen Mengen Entwicklung und Funktion von Gehirn und Rückenmark beeinträchtigen. Der molekulare Mechanismus wurde nun von amerikanischen Forschern nachgewiesen. Die Anwesenheit von Schwermetallen zerstört Signaleiweiße, die für die Zellteilung und für das Überleben der Zellen zuständig sind. Dies geschieht hauptsächlich über eine Störung des Redoxgleichgewichts der Zelle. Besonders problematisch sind Schwermetallbelastungen für Ungeborene und für kleine Kinder, denn bei ihnen sind funktionierende Vorläuferzellen essentiell für die Entwicklung von Gehirn und Rückenmark.

Referenz:
Wissenschaft.de: Warum Schwermetalle und Co schlecht fürs Gehirn sind; 06.02.2007

Februar 2007


Ostdeutsche stehen früher auf als Westdeutsche

Cambridge (RPO). Die Menschen in Ostdeutschland schlafen an freien Tagen weniger lang als Westdeutsche. Das hat eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München ergeben. Der Grund ist die innere Uhr des Menschen, die darauf reagiert, wann die Sonne aufgeht - und das geschieht im Osten früher als im Westen.

Der Chronobiologe Till Rönneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat zusammen mit Kollegen aus Indien und den Niederlanden Daten von mehr als 21.000 Freiwilligen aus verschiedenen Gegenden Deutschlands ausgewertet.Vor allem in eher ländlichen Gebieten und Kleinstädten laufen die inneren Uhren der Bewohner demnach synchron mit den natürlichen Licht- und Dunkelzyklen und nicht mit der teilweise abweichenden offiziellen Uhrzeit. In Großstädten nehme der Einfluss der Tageslänge dagegen ab, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Current Biology" (Bd. 17, S. R44). Für ihre Studie nutzten die Wissenschaftler aus, dass es zwischen der offiziellen Uhrzeit und der - wie sie es formulieren - lokalen Sonnenzeit zum Teil deutliche Diskrepanzen gibt. So liegt etwa in Paris die offizielle Mitternacht eine Stunde vor der eigentlichen Mitte der Nacht, also dem Zeitpunkt, an dem die Hälfte der dunklen Periode verstrichen ist.Im spanischen Santiago de Compostela beträgt die Differenz sogar eineinhalb Stunden. Wäre also die Uhrzeit die Komponente, auf die sich die innere Uhr einstellt, dürften sich die Unterschiede der Tageslänge zwischen östlicher und westlicher gelegenen Regionen nicht im Schlaf- und Wachverhalten der Menschen widerspiegeln, lautete der Ausgangspunkt der Forscher. Ist die innere Uhr dagegen mit dem Licht- und Dunkelzyklus synchronisiert, müsste sich eine Differenz zeigen.

Tatsächlich fanden die Wissenschaftler bei der Auswertung ihrer Daten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Tagesrhythmus der Menschen und ihrem Wohnort: Obwohl alle in der gleichen Zeitzone lebten, schliefen die Menschen im Osten Deutschlands, wo die Sonne früher aufgeht, an freien Tagen im Schnitt weniger lang als die im Westen. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt für die Probanden, die in kleinen Städten mit weniger als 300.000 Einwohnern lebten. Je größer dagegen die Städte waren, desto geringer waren die Unterschiede zwischen östlicheren und westlicheren Regionen, schreiben die Forscher. Wir haben absichtlich ausschließlich deutsche Teilnehmer ausgewählt, um mögliche störende Einflüsse kultureller Unterschiede zu vermeiden", sagt Rönneberg. Die Ergebnisse zeigen seiner Ansicht nach eindeutig, dass der Hauptzeitgeber für die innere Uhr das natürliche Licht und nicht die klassische Zeiteinteilung moderner Gesellschaften ist.Dazu passe auch der abnehmende Effekt in den Großstädten: Dort sind die Menschen den Licht- und Dunkelzyklen weniger intensiv ausgesetzt, und ihre inneren Uhren reagieren daher auf andere, dominantere Signale. Die Studie stütze die bereits frühere geäußerte Forderung, bei Schul- und Arbeitszeiten sowie in medizinischen Fragen den persönlichen Tagesrhythmus stärker zu berücksichtigen als die offizielle Tageszeit, schreiben die Wissenschaftler.

Quelle:
RP Online, 22.01.07

Januar 2007


Höhere Folsäurekonzentrationen könnten das Risiko für Alzheimer reduzieren

In einer Studie der Columbia-University New York wurden in einer Follow-up-Studie 965 Personen etwa sechs Jahre lang bezüglich des Auftretens der Alzheimererkrankung untersucht.

Dabei zeigte sich, dass das Risiko für die Alzheimererkrankung in der Studiengruppe mit der höchsten Folsäurezufuhr am geringsten war. Es wurde festgestellt, dass ausschließlich die Kombination von Supplementierung und hoher alimentärer Zufuhr von Folsäure diesen protektiven Effekt aufwies. Eine höhere Folsäurezufuhr korrelierte auch mit einer niedrigeren Homocysteinkonzentration. Die Autoren vermuten, dass letztlich die geringere Homocysteinkonzentration für das verminderte Alzheimerrisiko verantwortlich ist.

Referenz:
Jama and Arcieves Journals: Higher folate levels linked to reduced risk for Alzheimer´s disease; JAMA and Archives Journal, January 9, 2007

Januar 2007

 

  www.Angst-Depressionen.com