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Presse/Fachartikel
 

 
Depressionen und oxidativer Stress
Unterschiedliche Faktoren sind an der Pathophysiologie depressiver Erkrankungen beteiligt, z.B. Veränderungen des Neurotransmittermetabolismus und des Neuroendokrinums sowie der neuralen Plastizität. Sehr häufig findet man bei depressiven Patienten auch erhöhte Konzentrationen proinflammatorischer Zytokine. Diese können wiederum eine verstärkte Freisetzung von CRH, ACTH und Cortisol bewirken und z.B. den Tryptophanabbau beschleunigen. Eine Aktivierung der Mikrogliazellen im Gehirn
ist mit einer erhöhten NO-Produktion assoziiert, wodurch vermehrt der Cofaktor Tetrahydrobiopterin verbraucht wird, der dann nicht mehr in vollem Umfang für die Bildung der Neurotransmitter zur Verfügung steht...

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