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Homocystein: Ein Risikofaktor für Alzheimer und Demenz
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Homocystein ist ein Risikofaktor für zahlreiche
Erkrankungen wie z.B. Hirnleistungsstörungen, Demenz, Alzheimer, Morbus
Parkinson, Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall. Außerdem kann ein
erhöhter Homocysteinwert Mitauslöser für Depressionen und Osteoporose sein. Laut
Dach-Liga hat jeder Zweite über 50 Jahre einen zu hohen Homocystein-Spiegel im
Blut.
Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Aminosäurenstoffwechsels. Es ist ein
Zellgift und wird normalerweise vom Körper in harmlosere Substanzen umgewandelt
und entgiftet. Damit dieser Vorgang reibungslos ablaufen, kann sind die Vitamine
B6, B12 und Folsäure unabdingbar. Ein Mangel an diesen Vitaminen kann zu
erhöhten Homocysteinwerten führen, und der geistige Verfall ist vorprogrammiert.
Eine neue Studie britischer und schwedischer Wissenschaftler zeigt, dass mit
einer guten Vitaminversorgung ein Abbau von Gehirnmasse im Alter aufgehalten
werden kann. An der Studie nahmen 271 Personen teil. Die Probanden wurden in
zwei Gruppen aufgeteilt. Über 24 Monate erhielt die eine Gruppe täglich eine
Vitamin-B-Mischung, die andere Gruppe bekam ein Placebopräparat. Das Ergebnis
war erstaunlich: In der Vitamin-B-Gruppe konnte der Hirnabbau bis zu 53 Prozent
verlangsamt werden.
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Wissenschaftler raten seit Jahren, rechtzeitig, also bereits ab einem Alter von
40 Jahren, den Homocysteinwert im Blut kontrollieren zu lassen. Vor allem
Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen,
Schilddrüsenerkrankungen und anderen Erkrankungen des Organsystems wie Nieren-
und Darmerkrankungen sollten besonders auf einen niedrigen Homocysteinspiegel
achten.
Fazit:
Rechtzeitig vorbeugen und bis ins hohe Alter geistig fit bleiben.
Zu empfehlen ist nicht nur die Bestimmung von Homocystein, sondern auch die
Bestimmung der B-Vitamine im Blut.
Referenz:
Welt.de, 11.03.2011
© Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH,
März 2011 |
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