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Zunehmende
Burn-out-Erkrankungen unter jungen Menschen
Was Mikronährstoffe
bewirken können
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Bild:
Ute Herbert, pixelio.de
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Immer mehr junge Leute leiden an Burn-out.
Studien, die im Auftrag der DAK, AOK und TK durchgeführt wurden, zeigen auf,
dass mittlerweile jeder zehnte Berufstätige unter 30 Jahren an Schmerzsymptomen
leidet, für die es keine organischen Ursachen gibt und die oftmals mit
Burn-out-Symptomen oder Depressionen einhergehen. Auch in Studentenkreisen
findet man immer mehr Personen, die unter psychischen Beschwerden leiden. Die TK
bezifferte eine Steigerung des Psychopharmakakonsums von Studenten innerhalb von
vier Jahren mit 54 Prozent.
Oft kommen verschiedene Ursachen zusammen, bis sich ein Burn-out oder eine
starke Depression entwickelt: Stress in Schule und Beruf aufgrund hohen
Arbeitspensums, mangelnde Anerkennung, fehlende Kompetenz, Konkurrenz am
Arbeitsplatz oder Mobbing u.a. Kommen dann noch private Schwierigkeiten dazu,
kann es dazu führen, dass gar nichts mehr geht - Seele und Körper streiken. Die
Patienten klagen dann über unspezifische Schmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit,
Konzentrations- und Lernstörungen, Energiemangel, Depressionen u.a. Die Arbeit
oder das Lernen wird regelrecht zur Qual.
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Die Orthomolekulare Medizin ist insbesondere bei psychischen Beschwerden ein
vielversprechendes adjuvantes Therapieverfahren. Mikronährstoffe vermögen
zwar nicht die Umstände zu beheben, können aber wesentlich dazu beitragen,
mit diesen besser umzugehen. Gibt man die im Stoffwechsel unzureichend
verfügbaren Mikronährstoffe in der richtigen Konzentration, kann das
Nervensystem ungemein davon profitieren: Alle Botenstoffe können wieder
ausreichend gebildet werden, der Energiestoffwechsel kommt besser in Fluss
und die antioxidative Kapazität nimmt zu. Das bedeutet in vielen Fällen eine
höhere Stresstoleranz und ein höheres Leistungsvermögen, eine gute
psychische Befindlichkeit, man ist wacher, kreativer, das Gehirn
funktioniert besser und man hat mehr Freude im Leben.
Es gibt eine Vielzahl an Mikronährstoffen, die am Nervenstoffwechsel
beteiligt sind. Hier sind einige, über die in letzter Zeit veröffentlicht
wurde:
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Japanische Wissenschaftler konnten einen signifikanten Zusammenhang
zwischen verminderten Ferritinkonzentrationen und Depressionsneigungen
nachweisen.
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Optimale Lithiumspiegel im Blut vermögen die psychische Befindlichkeit zu
verbessern. Im „British Journal of Psychiatry“ wurde eine Studie mit der
Aussage veröffentlicht, dass bereits minimale Konzentrationen von Lithium
im Trinkwasser die Suizidrate zu senken vermag.
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Eine 12-jährige Beobachtungsstudie US-amerikanischer Forscher ergab, dass
eine erhöhte Aufnahme der Vitamine B6 und B12 mit einem verminderten
Depressions-Risiko verbunden ist.
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In einer anderen US-amerikanischen Studie wurde ein Zusammenhang zwischen
niedrigen Folsäurekonzentrationen und erhöhter Depressionsneigung
festgestellt, besonders bei Frauen.
Referenz:
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Yi S et al.: Association between serum ferritin concentrations and
depressive symptoms in Japanese municipal employees; Psychiatry Res. 2011
Apr 4
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Wienerzeitung.at, 01.06.2011: Lithium senkt Selbstmordrate
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Kimberly A Skarupski et al.: Longitudinal association of vitamn B-6,
folate, and vitamin B-12 with depressive symptoms among older adults over
time; Am J clin Nutr 2010 92: 2 269-270
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Beydoun MA et al.: Serum Folate, Vitamin B-12 and Homocysteine and their
association with depressive symptoms among U.A. adults. Oktober 2010, Nr.
77
© Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH,
Juli 2011 |
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