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Psychische Erkrankungen und Demenzen verursachen höchsten Kostenanstieg

Bild: Jörg Siebauer, pixelio.de
 

Das Statistische Bundesamt bewertet alle zwei Jahre die ökonomischen Folgen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft.
In einer Pressemitteilung vom 11.08.2010 gab das Statistische Bundesamt Deutschland bekannt, dass die psychische Störungen und Verhaltensstörungen immer höhere Kosten im Gesundheitswesen verursachen.

In Zahlen ausgedrückt, stiegen die diesbezüglichen Kosten
von 23.318 Millionen Euro 2002 auf 28.654 Millionen Euro 2008. Splittet man diese enormen Kosten noch einmal auf, waren für die Hälfte nur zwei Diagnosen verantwortlich: Für Demenzerkrankungen wurden 2008 im Gesundheitswesen 9,4 Milliarden Euro verwendet, für Depressionen 5,2 Milliarden.

Den Anstieg der Kosten in Höhe von 5,3 Milliarden von 2002 bis 2008 für psychische Störungen und Verhaltensstörungen bewertete das Statistische Bundesamt als den höchsten Kostenanstieg von allen Krankheiten.

Quelle:
www.destatis.de, 11.8.2010

© DCMS GmbH, August 2010 

 

  www.Angst-Depressionen.com