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Neben seinen zahlreichen anderen Funktionen hat
Vitamin D offensichtlich auch einen nicht unerheblichen Effekt auf die
psychische Befindlichkeit des Menschen, wie verschiedene Studien in den letzten
Jahren gezeigt haben.
Es ist schon länger bekannt, dass eine Supplementierung mit Vitamin D3 die
Stimmungslage bei gesunden Personen während der Wintermonate verbessern kann.
Eine hochdosierte Vitamin-D-Einnahme führte bei der Therapie der
Winterdepression (SAD) zu einer deutlichen Verminderung depressiver Symptome und
erwies sich gegenüber einer Lichttherapie als überlegen.
m Jahr 2004 publizierte die Universität von Toronto eine Studie, in der gezeigt
wurde, dass die tägliche Einnahme von 4000 i.U. Vitamin D3 über die Wintermonate
zu einem deutlich höheren Wohlbefinden führte als die Einnahme von 600 i.U.
Im Jahr 2005 publizierte die Universität of Massachusetts eine Studie, die den
Einfluss der Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr auf das Auftreten des prämenstruellen
Syndroms zum Gegenstand ihrer Untersuchung hatte. Eine hohe Zufuhr von Calcium
und Vitamin D war mit einem deutlich verminderten Risiko für das Auftreten des
prämenstruellen Syndroms assoziiert. PMS ist u.a. durch eine depressive
Stimmungslage gekennzeichnet.
Ein Vitamin-D-Mangel ist auch bei Fibromyalgiepatienten mit einem vermehrten
Auftreten von Depressionen und Ängstlichkeit verbunden, wie eine Untersuchung
aus Nordirland 2007 gezeigt hat. |