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A D S / A D H S
Ganzheitliche naturheilkundliche Behandlung von ADS/ADHS
Bei ADS/ADHS wird zu schnell
Methylphenidat (Ritalin) verordnet
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Die Anzahl der Kinder und
Jugendlichen, bei denen die Diagnose ADS (attention deficit syndrome) bzw.
ADHS (attention deficit and hyperaktivity syndrome) gestellt wird, hat in
den letzten Jahren in ganz Europa dramatisch zugenommen. In Deutschland
stieg der Absatz von Ritalin-Tabletten innerhalb der Jahre 1995 bis 1999 um
mehr als das Vierzigfache.
ADS und ADHS sind aber,
wie der Name schon sagt, Syndrome, d.h. Komplexe von Symptomen, nicht eng
umschriebene Krankheitsbilder. Auch wenn allgemein eine Funktionsstörung im
Gehirn als Ursache postuliert wird, können den Syndromen ADS und ADHS sehr
unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen, was bei jedem einzelnen der meist
jungen Patienten - als Voraussetzung für eine zielgerichtete Therapie - eine
individuelle Abklärung notwendig macht.
Die Störungen des
Neurotransmitter-Stoffwechsels (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin) an den
Synapsen führt nach gängiger Ansicht von Seiten der Wissenschaft zu einer
verminderten Funktion einiger Gehirnareale, die für die Steuerung
beziehungsweise Dämpfung des Reizflusses verantwortlich sind. Demzufolge
leiden die betroffenen Menschen an einer Störung der Impulsverarbeitung
beziehungsweise Impulsfilterung, was sich in unkonzentriertem und/ oder
hyperaktivem Verhalten äußert. Die medikamentöse Therapie mit Methylphenidat
(z.B. Ritalin), einem Amphetaminabkömmling, soll die Aktivierung dieser
Hirnareale steigern, wodurch diese ihre steuernde und kontrollierende
Funktion wieder ausführen, was zu einer Normalisierung der Aufmerksamkeit
und des Verhaltens führen soll. |

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Bei ADS/ADHS gibt es auch alternative Behandlungsformen. |
Mittels
statistischer Auswertungen zeigte sich im Zusammenhang mit den Syndromen ADS und
ADHS Folgendes:
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Bei der
Entstehung der Störungen des Neurotransmitterstoffwechsels im Gehirn liegt in
einigen Fällen die Annahme eines genetischen Faktors nahe, da ADS/ADHS in
circa 18 Prozent der Fälle familiär gehäuft auftritt.
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Besonders deutlich zeigt sich dies, wenn ein eineiiger Zwilling unter AD(H)S
leidet. Dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der andere Zwilling auch
betroffen ist, bei über 70 Prozent.
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Untersuchungen über die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsformen zeigen,
dass in einer beträchtlichen Anzahl von Fällen die Verabreichung eines
Placebos eine positive Wirkung auf den Verlauf einer ADS-Symptomatik hat.
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Eine
begleitende Erziehungsberatung erhöht die Wirkung einer medikamentösen
Behandlung.
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Die
Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Maßnahmen am Kind wird sehr kontrovers
diskutiert; das „Ritalin-Lager“ verneint deren Wirksamkeit, während mehr
verhaltenstherapeutisch orientierte Autoren diese bejahen und in
entsprechenden Studien auch zahlenmäßig belegen.
Statistisch gesehen reagiert aber eine beträchtliche Anzahl von
Patienten mit ADS/ADHS überhaupt nicht auf die herkömmlichen Behandlungsformen
(Methylphenidat mit oder ohne Verhaltenstherapie), was ein Hinweis darauf ist,
dass noch lange nicht alle Ursachen, die zur Entwicklung der klinischen Bilder
führen können, erfasst und verstanden wurden.
Außerdem
sollte beachtet werden, dass die jahrelange Gabe von Ritalin an einen in seiner
Entwicklung und Ausreifung befindlichen Menschen mit einem sich erst in
Entwicklung befindlichen Bewusstsein keinesfalls pauschal als harmlos und
unbedenklich eingestuft werden kann - auch wenn dies häufig von Seiten einiger
Lobbyisten so vermittelt wird. Deswegen lehnen Kinder- und Jugendpsychiater in
der Regel mit gutem Grund eine Therapie des ADS/ADHS-Syndroms oder dessen, was
man dafür hält, allein mit Ritalin ab.
Tatsächlich existiert eine Reihe von Zuständen und Befunden, die
ebenfalls mit Konzentrations- und Verhaltensstörungen beziehungsweise einer
Störung der Hirnfunktion einhergehen können. Dazu gehören
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der
übertriebene Konsum von Getränken, Lebensmitteln und Süßigkeiten mit zuviel
Phosphat, Zucker oder Zusatzstoffen (z.B. Glutamat);
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schlechte Ernährungsgewohnheiten, z.B. Fast-Food, wenig frisches Obst und
Gemüse oder ein falscher Ernährungsstil, der vom Kind oder Jugendlichen nicht
vertragen wird, weil er allergische Reaktionen hervorruft (z.B.
Laktoseintoleranz);
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ein
Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen,
Aminosäuren und Fettsäuren – ebenfalls meist Folge eines ungesunden
Ernährungsstils;
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eine
Belastung mit Schwermetallen und Toxinen;
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ein
chronisch konfliktreiches familiäres Milieu, verbunden mit mangelnder
Geborgenheit und einem inkonsistenten Erziehungsstil;
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ein
übermäßiger Konsum von TV und Videospielen bei gleichzeitig mangelnder
körperlicher Bewegung;
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aber auch psychische Störungen wie
Depressionen sowie körperliche Erkrankungen und Störfelder wie Infekte,
Borreliose oder Tumore können mit einer Beeinträchtigung des Hirnstoffwechsels
einhergehen.
Dies bedeutet, dass Kinder und
Jugendliche mit dem Verdacht auf ein ADS/ADHS-Syndrom einer sorgfältigen
Abklärung bedürfen, wenn die ihrem Symptombild zugrunde liegende Erkrankung
erfasst werden soll, damit die Therapie gezielt und wirksam sein kann.
Dieser Grundsatz wird in der HG
Naturklinik Michelrieth schon seit Jahren mit Erfolg angewandt. Hier werden die
jungen Patienten von einem Kinder- und Jugendpsychiater, unter aktivem Einbezug
der Eltern, unter ganzheitlich-naturheilkundlichen Kriterien behandelt.
Dabei kristallisierten sich im Laufe der
Zeit folgende Schwerpunkte heraus:
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Alle näher abgeklärten Patienten
zeigten Mängel im Bereich der Mikronährstoffe. Eine langfristige Gabe der
defizitären Vitalstoffe, die aufgrund einer genauen Blutanalyse ermittelt
wurden, konnte in vielen Fällen den Gehirnstoffwechsel regulieren.
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Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten
kommen häufig vor. Eine Belastung mit Schwermetallen tritt zwar nur bei
einigen der jungen Patienten auf, ist aber insgesamt so häufig, dass sie im
Einzelfall immer verifiziert bzw. ausgeschlossen werden sollte.
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Die Untersuchung der jungen Patienten
mittels
EDS (Elektrodermales Screening zur Diagnostik und Therapie mittels
B.E.S.T.-System) ergab - auch wenn diese Methode schulmedizinisch nicht
anerkannt ist - wichtige Hinweise auf eine Belastung mit Infekten, Toxinen
sowie Hinweise auf die Stoffwechselvorgänge an den Synapsen. Die EDS erwies
sich bei vielen Patienten als hervorragende sanfte Methode, bestimmte
Belastungen, z.B. Toxine oder Infektherde, auszuleiten oder auch den
Neurotransmitterstoffwechsel in positivem Sinne zu beeinflussen.
Weitere Informationen:
Dr. med. Peter Thurneysen
Facharzt für
Kinder- und Jugendpsychiatrie
und -psychotherapie
HG Naturklinik Michelrieth
Löwensteinstr. 12 - 15
D-97828 Marktheidenfeld-Michelrieth
Tel.
0049/ (0)9394/ 801-250
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