Home / Impressum / Disclaimer  / Sitemap

 

 
Aktuell
 
 
S t u d i e n

 

Pharmawerbung
und Aussagen zu Nahrungsergänzungsmitteln
Wissenschaftler der Wake Forest University School of Medicine, Winston-Salem, und der University of Florida haben untersucht, welchen Einfluss Werbung für Medikamente auf die Darstellung und Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln hat. Dabei wurden die Ausgaben von 11 großen medizinischen Fachzeitungen (z.B. JAMA, BMJ, American Family Physican, New England Journal of Medicine etc.) im Zeitraum eines Jahres durchforstet. Es zeigte sich, dass die Fachzeitungen mit der meisten Pharmawerbung signifikant weniger Hauptartikel über Nahrungsergänzungsmittel publizierten als die Fachzeitungen mit der wenigsten Pharmawerbung...weiter

Vitamin D und Depressionen
In einer niederländischen Studie wurden 1282 Bewohner von Seniorenheimen im Alter zwischen 65 und 95 Jahren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen der Vitamin-D-Versorgung und Depressionen untersucht. Von den Probanden hatten 26 eine Major-Depression, 169 hatten leichtere Depressionsformen. Die Vitamin-D-Konzentrationen waren bei den depressiven Probanden um 14 Prozent niedriger als bei den nicht depressiven Studienteilnehmern. Außerdem war die Konzentration des Parathormons bei den Personen mit leichteren depressiven Störungen um 5 Prozent höher, bei den Personen mit Major-Depression sogar um 33 Prozent höher als bei den gesunden Testpersonen...weiter


Selen und Stimmung bei Senioren
Von der University of Reading in Großbritannien wurde untersucht, inwieweit eine Supplementierung von Mikronährstoffen die Stimmungslage bei Bewohnern in Seniorenheimen beeinflusst. Zur Beurteilung der Stimmungslage wurden zwei standardisierte Fragebögen eingesetzt. Bei der Auswertung der Daten zeigte sich, dass besonders Depressionen signifikant mit der Selenkonzentration assoziiert waren...weiter
 


 

 F a c h a r t  i k e l

Orthomolekulare Medizin beim Burn-out-Syndrom
 
Erschöpfung zählt zu den häufigsten Krankheitssymptomen des Menschen von heute. Glaubt man den Befragungen, dann klagen 20 bis 40 Prozent über Erschöpfung, Müdigkeit und das Gefühl, es nicht mehr zu schaffen.
Burn-out ist ein physischer und psychischer Erschöpfungszustand in Folge hohen und langandauernden Überbeanspruchung des Nervensystems.

Das Burn-out-Syndrom, das „Ausgebranntsein“, wird häufig durch belastende Faktoren im Berufsleben ausgelöst: durch hohen Arbeits- und Zeitdruck, schlechtes Arbeitsklima, ständige Frustration, Fehleinschätzung eigener Fähigkeiten, Perfektionsstreben etc. Auch eine chronische familiäre Belastungssituation kann zum Zustand des Ausgebranntseins führen. Das Burn-out-Syndrom wird nach der internationalen Krankheits-Klassifikation (ICD-10) nicht als psychiatrische Erkrankung eingestuft, sondern es handelt sich hierbei um eine Sonderdiagnose.

Neben der ausgeprägten körperlichen und emotionalen Erschöpfung kann bei Burn-out eine Vielzahl psychosomatischer Reaktionen auftreten; dazu zählen u.a. Herz-Kreislauf-Probleme, gastrointestinale Beschwerden, Tinnitus und muskuläre Verspannungen. Anhaltender psychischer Stress führt über die HPA-Achse und das psycho-neuro-endokrino-immunologische Netzwerk auch zu verschiedenen pathophysiologischen und pathobiochemischen Veränderungen, z.B. zu einer Immunschwäche und erhöhter Entzündungsaktivität, zu oxidativem Stress etc.
Zur Behandlung des Burn-out-Syndrom kommen verschiedene therapeutische Maßnahmen wie Ordnung des Lebensstils, Psychotherapie, Ernährungsumstellung u.ä. zur Anwendung.

Eine sehr gute therapeutische Möglichkeit, das Burn-out-Syndrom nachhaltig zu bessern, ist eine gezielte Therapie mit Mikronährstoffen. Mikronährstoffe beeinflussen verschiedene Fehlregulationen und krankhafte Veränderungen, die bei der Erschöpfung eine Rolle spielen. Die psychische Befindlichkeit des Menschen ist elementar mit dem Metabolismus der Neurotransmitter verknüpft, für deren Bildung und Abbau verschiedene Mikronährstoffe erforderlich sind. Zu den ersten Symptomen eines Mikronährstoffmangels gehören z.B. Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Nervosität, Müdigkeit u.ä.m.

Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen kann Stressfolgen vermindern wie z.B. Endotheldefekte aufgrund einer erhöhten Aktivität des Sympathikus. Von großer praktischer Bedeutung bei Erschöpfungszuständen ist eine Verbesserung des Energiestoffwechsels. Infolgedessen muss die ATP-Synthese in den Mitochondrien durch verschiedene orthomolekulare Substanzen optimiert werden. Darüberhinaus verbessern Mikronährstoffe die antioxidative Kapazität des Organismus, vermindern die entzündliche Aktivität und beeinflussen verschiedene Funktionen des Immunsystems positiv.

Im Folgenden werden Vitamine und Vitaminoide, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren vorgestellt, die beim Burn-out-Syndrom oder bei anderen nervösen Erschöpfungszuständen erfolgreich eingesetzt werden können:

weiter

Copyright: www.diagnostische-centrum.de

Bei Angststörungen, Depressionen, Burn out etc. sollte die Mikronährtofftherapie ein Thema sein.

Rund jeder vierte EU-Bürger hat binnen eines beliebigen Jahres seit 1990 an einer psychischen Störung gelitten - das sind etwa 83 Millionen Betroffene. Dies ist das Ergebnis einer der größten Meta-Studien über die psychische Gesundheit der Europäer, durchgeführt von der Technischen Universität Dresden. Darunter sind Depressionen und Phobien, mit 6,9 Prozent bzw. 6,5 Prozent beziffert, am stärksten vertreten. Eine von zwei Personen litt mit hoher Wahrscheinlichkeit an mehreren Störungen. Frauen sind weit häufiger betroffen als Männer: Jede dritte Frau (33 Prozent) und knapp jeder fünfte Mann (22 Prozent) wird im Laufe eines Jahres mindestens einmal psychisch krank. Die Folgen einer psychischen Störung sind, je nach Schweregrad, gravierend. Sie beeinträchtigen nicht nur das Sozialverhalten, sondern auch die Leistungsbereitschaft in Schule und Beruf.

Viele psychische Störungen laufen im Verborgenen ab – es ist ein Tabuthema, man spricht nicht darüber. Sicherlich ist dies auch der Grund, warum sich ca. zwei Drittel der Betroffenen nicht behandeln lassen. Wenn allerdings eine psychische Störung diagnostiziert wird, steht meistens die klassische Behandlung mit Psychopharmaka im Vordergrund; in wenigen Fällen erfolgt eine psychotherapeutische Alleinbehandlung.  Andere alternative Behandlungsformen werden von Seiten der Schulmedizin kaum oder gar nicht in Erwägung gezogen.

Eine durchaus sinnvolle ergänzende und in manchen Fällen alternative Therapie zur Psychopharmakatherapie kann die Orthomolekulare Medizin sein, wenn sie richtig angewandt wird. Wir möchten mit dieser Website Behandlungsformen mit Psychopharmaka weder anraten noch von diesen abraten; vielmehr wollen wir aufzeigen, welches Potential in der Orthomolekularen Medizin in Bezug auf Erkrankungen des Nervensystems steckt.

 

  www.Angst-Depressionen.com