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Der Ausdruck
„orthomolekular“ wurde vom zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling
geprägt:
Orthomolekulare Medizin ist die
Erhaltung guter Gesundheit
und die Behandlung von Krankheiten
durch Veränderung der Konzentration
von Substanzen im menschlichen Körper,
die normalerweise in diesem vorhanden
und für die Gesundheit erforderlich sind. |
Wirkmechanismus der Orthomolekularen
Medizin
für den Stoffwechsel des Nervensystems
Unser
Stoffwechsel ist äußerst komplex aufgebaut. Für einen reibungslosen
Stoffwechselablauf werden neben Makronährstoffen wie Eiweißen, Fetten und
Kohlenhydraten u.a. verschiedene Mikronährstoffe gebraucht – das sind Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren. Alle diese
Mikronährstoffe, auch Vitalstoffe genannt, müssen in ausreichender Menge und
Qualität zur rechten Zeit am richtigen Ort sein.
Das gilt auch für den Stoffwechsel des Nervensystems. Ein
entsprechender Mikronährstoffmangel, der relativ häufig auftritt, zeigt sich
zunächst in psychovegetativen Störungen wie Depressionsneigung, nervöser
Übererregbarkeit, reduzierter Belastbarkeit etc. und kann bei Nichtbeachtung
nach geraumer Zeit zu ernsthaften Beschwerden und Erkankungen führen wie
Depressionen, Ängsten, Panikattacken, Burn-out usw.
Die Mikronährtofftherapie, richtig angewandt, ist eine
logische und vielversprechende Therapieform bei Erkankungen oder Beschwerden des
Nervensystems. |

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Mikronärstoffe greifen auf vielfache Art und Weise in den
Stoffwechsel des Nervensystems ein:
Sie werden für die Funktion und für die Bildung von
Neurotransmittern benötigt, die für die Befindlichkeit, für das
Schmerzempfinden, für das Denkvermögen etc. eine wesentliche Rolle spielen.
Aminosäuren haben in diesem Zusammenhang eine Schlüsselfunktion.
Für starke Nerven braucht ist ein intakter
Energiestoffwechsel unerläßlich.
Die Engergieversorgung der Nervenzellen bedarf einer
ausgewogenen Mikronährstoffversorgung. Man schätzt, dass unser Gehirn ca. 20 %
des gesamten Energieumsatzes verbraucht! Wenn der Energiestoffwechsel aufgrund
eines Mangels an Mikronährstoffen blockiert ist, kann es zu negativen
Auswirkungen auf Psyche und Hirnleistungsfähigkeit kommen. Die Bedeutung der
Mikronährstoffe für den Energiestoffwechsel ist besonders bei chronischen
Erschöpfungszuständen, CFS und beim Burn-out-Syndrom zu beachten.
Mikronährstoffe sind auch Bau- und Schutzmaterial für die Nervenzellen.
Insbesondere die fetthaltigen Strukturen in diesen Zellen sind oxidativen
Schäden ausgesetzt und auf antioxidative Biostoffe angewiesen. Freie Radikale
sind oftmals eine wesentliche Ursache für die Entstehung neurodegenerativer
Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson. Auch bei entzündlichen
Erkrankungen wie Multipler Sklerose besteht ein hoher Bedarf an Antioxidantien.
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